Von „Smoothies“ und anderer leicht verdaulicher Kost

Von: anna/hewi
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Burkhard Hickisch sprach nicht nur über den grünen Smoothie, er mixte ihn auch für sein Publikum. Foto: Anna Petra Thomas
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Feuerwehrmann und Buchautor Jörg Nießen klärt über die Arbeit der Feuerwehr auf. Foto: Helmut Wichlatz

Heinsberg/Erkelenz. Auch die Stadtbüchereien in Heinsberg und Erkelenz gehörten zu den rund 200 Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen, die sich an der inzwischen siebten „Nacht der Bibliotheken“ beteiligt haben und dazu prominente Gäste begrüßen konnten.

Über einen „echten Star“ freute sich Gerd Sonntag, Leiter der Heinsberger Stadtbücherei, als er Burkhard Hickisch vorstellte. Der aus Berlin angereiste Autor gilt in Deutschland inzwischen als der „Smoothie-Papst“. Dabei haben es ihm vor allem die grünen „pürierten Mini-Rohkost-Mahlzeiten“ angetan, wie er seine Smoothies auch nennt. In Heinsberg sah er sich einem sehr gemischten Publikum gegenüber. Mit dabei die absoluten Enthusiasten, die keinen Tag mehr ohne grünen Smoothie auskommen, aber auch diejenigen, die sich erstmals über diese neue Form der Ernährung informieren wollten.

„Im grünen Blatt ist alles drin, was der Körper braucht“, so die erste wichtige Information. Die zweite: Mit einem grünen Smoothie nehme der Körper Energie auf, die er direkt verwerten könne. „Früchte kommen nur dazu, damit das Grüne schmeckt.“

Gesagt getan: Obst in den Mixer, Grünzeug obendrauf, jeweils zur Hälfte, halb gefüllt mit Wasser und alles zerkleinert bei 30.000 Umdrehungen pro Minute. Wichtig sind Hickisch dabei ein starker Motor und das richtige Wasser. Von „lebendigem Wasser“ sprach er. Sein Publikum probierte begeistert und nahm seine Tipps gerne mit. „Bananenschale geht auch“, hieß einer, allerdings nur in Bio-Qualität. Gut schmecken sollen aber auch Blätter von Bäumen und Sträuchern, sogar das Gras aus dem Garten. „Lassen Sie sich darauf ein, etwas Neues zu entdecken!“, ermunterte er die neuen Smoothie-Liebhaber.

Die Nacht der Bibliotheken begann in Erkelenz schon am hellen Nachmittag. Die Kinder waren eingeladen, mit der aus Berlin stammenden Autorin Charlotte Hofmann die Figuren aus der Buchreihe „Gregs Tagebuch“ zu zeichnen. Die Bücher mit den aberwitzigen Erlebnissen des Jungen schaffen es regelmäßig an die Spitze der Bestseller-Listen.

Wenig später waren die „Bücher-Küken“ angesprochen. Gabriele Claßen präsentierte in „Das Sternenfest“ kindgerechte Geschichten, Fingerspiele und Reime. Die neue Leiterin der Stadtbücherei, Karin Rademacher, legt großen Wert darauf, die Kinder und ihre Familien früh mit dem Mitmach-Angebot der Bücherei bekannt zu machen. Das Angebot findet jeden Donnerstagnachmittag statt und richtet sich hauptsächlich an Kinder von zwei bis vier Jahren. Für die etwas größeren Kinder war der Autor und Feuerwehrmann Jörg Nießen gekommen. Seine Erlebnisse als Rettungssanitäter und Feuerwehrmann hat er schon in zwei erfolgreichen Büchern veröffentlicht. Diesmal waren die Geschichten aber jugendfrei und vor allem zum Mitmachen geeignet. Daher ergründete er mit den jungen Zuhörern durchaus interessante Fragen. Zum Beispiel, wie die Feuerwehr weiß, aus welchem Ort man anruft, wenn man die „112“ wählt und was man machen muss, wenn man einen Brand bemerkt.

Auf den lustigen Feuerwehrmann folgten zwei Erkelenzer Autoren, die man eher mit Mord und Totschlag in Verbindung bringt. Doch diesmal hatten Helmut Wichlatz und Kurt Lehmkuhl „alles außer Krimi“ im Gepäck und präsentierten sich von ihrer humorvollen Seite. Das Programm wurde von der bekannten Autorin Monika Peetz abgerundet. Sie stellte ihr neues Buch „Ausgerechnet wir“ vor. Bekannt wurde sie mit den „Dienstagsfrauen“, einer Romanreihe über fünf Freundinnen, die mittlerweile auch verfilmt wurde. Die Oase-AG der Gemeinschaftshauptschule kümmerte sich bei der „Nacht der Bibliotheken“ in Erkelenz um das leibliche Wohl der Besucher und präsentiere Fingerfood, Erfrischungsgetränke und Wein.

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