Wegberg-Dalheim - Von Mühle bis Bahnhof: Dalheimer Heimatkalender ist fertig

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Von Mühle bis Bahnhof: Dalheimer Heimatkalender ist fertig

Von: mb
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Suzanne Frings, Lehrerin an der Waldorf-Schule in Dalheim, freut sich über den neuen Dalheim-Kalender. Foto: Baltes

Wegberg-Dalheim. Er sei ein bisschen später dran in diesem Jahr. Aber jetzt liegt der Kalender vor: Dalheim 2015. Zum vierten Mal in Folge erzählt Michael Schulz kuriose und erstaunliche Geschichten in stimmungsvollen Bildern.

 „Mehr als Postkartenansichten, kein Heimatkalender und nicht nur für alte Dalheimer“, betont er.

Von Anlaufschwierigkeiten berichtet er, vom Sommer mit vielen Gewittern, als es am perfekten Licht für Außenaufnahmen mangelte. Und von vielen Dingen, die es sonst zu tun gab. „Ich bin nämlich unter die Imker gegangen“, greift er nach einem Glas Honig mit einem – wie sollte es bei einem Illustrator und Werbezeichner anders sein – perfekten Etikett.

Der Kalendertradition ist er letztlich doch nicht entkommen. „Der Kalender ist meine Spielwiese“, lacht Michael Schulz. Wieder einmal hat er stimmungsvolle Fotos gemacht, mit Licht und Schatten gespielt, Liebe zum Detail bewiesen, alte Dokumente aufgespürt und ausdauernd an den Texten gefeilt.

Zur Dalheimer Mühle hat er – um der September-Seite mit den nostalgisch vergilbten Schwarz-Weiß-Fotos aus den 30er Jahren ein wenig frische Farbe zu geben – eine Rekonstruktion der Mühle zu dieser Zeit gezeichnet.

Dazu hat er sich intensiv mit der Mühle auseinandergesetzt. „Ich könnte Führungen in der Mühle halten.“ Mit einem Augenzwinkern sinniert er über die Schilder am schlichten Bahn-Haltepunkt Dalheim, die einen rauchfreien Bahnhof verheißen. „Der Dalheimer Bahnhof war zuletzt ein starker Raucher“, spielt er auf den Brand im Empfangsgebäude 1979 an. In der Folgezeit wurde der Bahnhof abgerissen.

Für das Kalenderblatt im November hat er die „Original-Revisionszeichnung des Bahnhofes ausgegraben.“

Das Juni-Blatt, das er als „Ohren im Feld“ ankündigt, ist „ein schönes Beispiel für die ‚Rehducktion‘ in der Bildgestaltung“. Wenn ein Reh sich duckt, ist Rehducktion kein Schreibfehler. Gekonnt reiht er seine Überraschungen aneinander: ein Vier-Sterne Panorama und Kult am Berg, eine Laune des Klimawandels und eine rätselhafte Ruine, die Hausnummer 261 und Weihnachten im Gurupark. Besondere Geschichten in besonderen Bildern.

Gute alte Tradition ist inzwischen auch die letzte Seite: „Einer für Alle“. Wieder einmal halten 15 Dalheimer stolz den Vorjahreskalender in die Kamera. Und das nicht nur in Dalheim, Schweizer Berger tauchen auf und Berliner Eisdielen. „Da ich die Auflagenzahl reduziert habe, weil ich einen Monat später dran bin, als in den Vorjahren und wegen des regen Interesses empfiehlt sich eine frühzeitige Bestellung unter Telefon 02436/2184 oder per mail: dalheim2015@web.de“, erklärt Michael Schulz.

Der Kalender im DIN-A-3-Format kostet 14 Euro und wird innerhalb Dalheims angeliefert.

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