Heinsberg - Vom Lastwagen erfasst: Radfahrerin stirbt auf Kreuzung

Vom Lastwagen erfasst: Radfahrerin stirbt auf Kreuzung

Von: red
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An dieser Kreuzung wurde die Radfahrerin wurde von dem abbiegenden Lkw erfasst. Foto: CUH
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Für die 56-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Foto: Ralf Roeger
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Die Kreuzung war nach dem Unglück für mehrere Stunden gesperrt. Foto: Ralf Roeger
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Die Unfallexperten untersuchten die Unglücksstelle und werteten die Spuren aus. Foto: Ralf Roeger
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Wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall ereignete sich auf derselben Kreuzung erneut ein Unfall mit einem abbiegenden Fahrzeug. Foto: CUH
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Zwei Autos stießen zusammen, wobei beide Fahrer verletzt wurden. Foto: CUH

Heinsberg. Eine Radfahrerin ist bei einem schweren Unfall in Heinsberg am Donnerstagnach­mittag ums Leben gekommen. Die 56-Jährige wurde auf einer Kreuzung von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und tödlich verletzt. Noch am selben Abend mussten die Einsatzkräfte erneut ausrücken: Nur etwa drei Stunden später ereignete sich an derselben Stelle ein weiterer schwerer Unfall mit zwei Verletzten.

Laut Polizeibericht ereignete sich der tödliche Unfall gegen 16.15 Uhr. Der Lastwagen, ein schwerer vierachsiger Kipplaster, fuhr auf der Karl-Arnold-Straße von der Industriestraße her in Richtung Wassenberger Straße. An der Kreuzung von Karl-Arnold-Straße und Borsigstraße bog der Fahrer, ein 57-jähriger Mann aus Gangelt, bei Grünlicht nach rechts ab.

Dabei erfasste das Fahrzeug eine 56-jährige Radfahrerin aus Heinsberg, die in gleicher Richtung auf dem Radweg unterwegs war und weiter geradeaus in Richtung Wassenberger Straße fahren wollte. Für die Heinsbergerin kam nach Angaben der Polizei jede Hilfe zu spät, sie starb noch an der Unfallstelle.

Vor Ort im Einsatz waren neben der Polizei die Besatzungen von einem Notarzt-Einsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen. Ein Notfallseelsorger betreute sowohl den Lastwagenfahrer als auch zwei Unfallzeugen.

Da nach der ersten Unfallmeldung nicht sicher war, ob die verunglückte Frau noch unter dem Lastwagen eingeklemmt war, rückten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus der Stadtmitte, aus Unterbruch und Schafhausen/Schleiden sowie die Verwaltungsstaffel aus.

Die Feuerwehrkräfte unterstützten die Polizei bei der Absicherung der Unfallstelle und bei der Unfallaufnahme. Der Kreuzungsbereich war bis 18.30 Uhr weiträumig gesperrt. Entsprechend groß war das Verkehrsaufkommen auf den umliegenden Straßen.

Zweiter Unfall an der Kreuzung

Kaum zu glauben: Rund eine Stunde, nachdem die Kreuzung wieder freigegeben worden war, ereignete sich exakt an derselben Kreuzung erneut ein schwerer Unfall, erneut bei einem Abbiegemanöver. Kurz vor 19.30 Uhr stieß der Wagen eines 33-jährigen Mannes aus Heinsberg beim Linksabbiegen mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.

Dabei wurden im anden Wagen der 58-jährige Fahrer und seine 38-jährige Beifahrerin so schwer verletzt, dass sie nach erster Versorgung am Unfallort mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen wurden.

Im Einsatz waren wieder Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr.

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