Vom Hund bis zur Pistole: Berufsfelderkundung bei der Kreispolizeibehörde

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Kreis Heinsberg. An den Berufsfelderkundungstagen im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ beteiligte sich auch die Kreispolizeihörde Heinsberg und ließ interessierte Schülerinnen und Schüler einen Tag hinter die Kulissen schauen.

Der Ansturm auf einen der begehrten Teilnehmerplätze war enorm. Bei der Kreispolizeibehörde konnten sich schließlich insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen aus dem Kreisgebiet einen Einblick in den Polizeiberuf verschaffen.

Personalwerber Erik Dohmen führte die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren durch ein vielseitiges Programm. Aufmerksam hörten sie dabei zu, als sie darüber aufgeklärt wurden, wie wichtig Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und die körperliche Fitness als Voraussetzung für den Polizeiberuf seien.

Anschließend wurde das Polizeidienstgebäude in Heinsberg, einschließlich Leitstelle und Gewahrsamszellen, besichtigt. Diensthundeführer demonstrierten mit ihren Polizeihunden, wie sie verlorene Gegenstände oder Drogen aufspüren. Der Vormittag wurde damit abgerundet, dass sich die Teilnehmerinnen eine Geschwindigkeitskontrollstelle anschauen durften.

Dabei konnten die Schüler auch einmal selbst eine Messung vornehmen. Nachmittags ging es in die Schießhalle, wo sich die die Schüler mit den umfangreichen Einsatzmitteln der Polizei beschäftigten. Da wurde der sichere Umgang mit Pfefferspray, Handfesseln und auch der Polizeipistole demonstriert.

Dabei durfte auch einmal mit einer Trainingspistole „geschossen“ werden, die gehörigen Respekt unter den „Nachwuchspolizisten“ auslöste. So hatten am Ende des Tages nicht wenige der Teilnehmer schon einen konkreten Berufswunsch: Polizist oder Polizistin werden!

Bewerber müssen im Einstellungsjahr die Fachhochschulreife oder das Abitur nachweisen. Haupt- und Realschülern steht der Polizeiberuf ebenfalls offen, sofern sie das Fachabitur nachholen oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung vorweisen können.

Zur „Polizeistunde“ lädt der Einstellungsberater der Kreispolizeibehörde regelmäßig ein. Dabei gibt es umfassende Informationen zu Bewerbungsvoraussetzungen, Online-Bewerbung, Auswahlverfahren, Bachelor-Studium der Polizei NRW sowie Berufsperspektiven als Polizeikommissar.

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