Vom Hühnerstall zum Partner der Automobilindustrie

Von: mb
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Seit 50 Jahren gut aufgestellt: Geschäftsführer Wolfgang Siebel (l.) konnte viele Glückwünsche entgegennehmen. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Der sprichwörtliche rote Teppich, den sie ausgerollt hatten, präsentierte sich in leuchtendem Orange, der Erkennungsfarbe der Firma Formzeug in Wegberg. Er führte in ein geschmücktes Festzelt auf dem Betriebsgelände im Wegberger Gewerbegebiet Berg. Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter, Weggefährten – alle schritten über diesen Teppich, um Geschäftsführer Wolfgang Siebel zum 50-jährigen Bestehen zu gratulieren.

Vor 50 Jahren startete das Unternehmen in einem ehemaligen Hühnerstall mit 200 Quadratmetern Produktionsfläche, zwei Mitarbeitern und einem Kunden, der Firma Driescher. Heute sind es 7000 Quadratmeter Produktionsfläche, 120 Mitarbeiter und 90 Kunden. Auf 40 Spritzgussmaschinen werden Kunststoffartikel aus über 2000 Spritzgießformen produziert. Technisch orientierte Branchen gehören zu den Kunden, und mehr als 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet die Firma Formzeug als Partner der Autoindustrie. Spoiler, Bedienelemente, Armaturen und Abdeckungen vieler gängiger Automobile stammen aus Wegberg.

„Formzeuger“ nennen sie sich selber stolz, die Mitarbeiter der Firma, darunter derzeit zwölf Auszubildende. „In der Regel übernehmen wir unsere Auszubildenden, viele unserer langjährigen Mitarbeiter sind Eigengewächse“, so Siebel, der die Firmengeschichte kurzweilig Revue passieren ließ. Aus gleich drei Blickwinkeln betrachtete Max Albert Driescher die Firma Formzeug in seiner humorvollen Rede: als Vorsitzender der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu Mönchengladbach, als Gesellschafter und als Sohn des Firmengründers. Im Festzelt wurde übrigens gefeiert, weil in den Produktionshallen noch am Vorabend mit Hochdruck gearbeitet wurde, um der Auftragsflut Herr zu werden. Wenn das kein gutes Zeichen ist…

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