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Volles Haus bei der Galasitzung der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft

Von: hewi
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Auch die einheimischen Kräfte trugen zum Gelingen der Galasitzung der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft in der Stadthalle bei. Foto: Koenigs

Erkelenz. Mit frischem Schwung und vor vollem Haus startete die Erkelenzer Karnevalsgesellschaft (EKG) mit ihrer großen Galasitzung in den Saalkarneval. Die Blauweißen präsentierten sich dynamischer denn je, nachdem Sitzungspräsident Klaus Reul sie mit dem traditionellen Schlachtruf „Maak mött“ in den Saal gerufen hatte.

Begleitet von den St. Rochus-Musikanten aus Wegberg marschierten sie ein: der Elferrat, die Möhneleut, die Marketenderinnen, die Prinzengarde und natürlich seine Tollität Prinz Franz II (Rick). Dem Prinzen war die Freude über den Sessionsstart anzumerken. Seine Ansprache brachte er stilecht in Reimform an das närrische Volk im Saal. Singen wollte er allerdings nicht, denn „wahrer Luxus ist Personal“, wie er erklärte.

Und so ließ er singen und vor allem auch „die Puppen tanzen“. Jede der Gruppen in der EKG hatte etwas beizusteuern. So ging es auf der Bühne turbulent und dynamisch zu, bis der blauweiße Tross wieder ausmarschierte. Vor allem der kleine Kommandantenschatten, der Sascha Wesel auf Schritt und Tritt folgte, hatte es dem Publikum angetan. Es handelte sich um seinen Sohn Simon, der schon einmal in voller Montur und unter realistischen Bedingungen üben kann, wie es ist, im Karneval aktiv mitzumischen.

Dann nahm das Programm mit der Büttenlegende „Manni der Rocker“ erst einmal Fahrt auf. Bei den Kölner Blechharmonikern hatte Dr. Veit Luxem seinen Auftritt als Kavalier. Denn der Chef der Volksbank half der Hornistin Ruth Funke galant und eigenhändig auf die Bühne, da sie aufgrund ihres engen Kleides den Aufstieg auf die Bühne nicht allein bewältigt bekam. Das kam bei den Harmonikern ebenso wie beim Publikum natürlich gut an und Luxem stellte unter Beweis, dass seine Bank den Slogan „Wir machen den Weg frei“ durchaus wörtlich nimmt.

Auf die vielbejubelten Harmoniker folgte Christian Pape, der gemeinsam mit seinem Bühnenpartner Stefan Bimmelmann und trotz lädierter Knochen alles gab. Dass der Klompetanz „Fransje van de Dansje“ diesmal sitzend aufgeführt wurde, störte das Publikum keinen Deut.

Einen hausgemachten Höhepunkt des Abends stellte wieder der Auftritt der „Bajaasch“ dar. In altgewohnter Manier zogen sie die lokalen Ereignisse humorvoll durch den Kakao. Diesmal stand die EKG selbst im Fokus, vor allem ihr Elferrat, der nach Ansicht der „Bajaasch“ in die Jahre gekommen sei und frisches Blut gut vertragen könne. Die „Bajaasch“ tritt nur auf Erkelenzer Bühnen auf und wird bei der Herren- und der Damensitzung ebenso dabei sein wie bei der Seniorensitzung.

In der zweiten Hälfte der Sitzung bekam Klaus Reul vom Prinzen eine Kette überreicht, die er zukünftig bei den Sitzungen zu tragen hat. Darüber hinaus zieren seit der Gala auch drei große Federn Reuls Narrenkappe. Mit der Band „Kölschraum“, den „Red Cats“ und „deä Müllmann“ ging es heiter weiter, bevor die Funkengarde der EKG den Abend mit einem temperamentvollen Auftritt krönte. Die Saalband „Caebo“ spielte nach der Gala noch bis in die frühen Morgenstunden zum Tanz auf.

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