Volkshochschule wird Entgelt um 15 Cent erhöhen

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Das Regelentgelt der Anton-Heinen-Volkshochschule soll ab dem Weiterbildungsjahr 2015/2016 um 15 Cent auf 1,95 Euro je Unterrichtsstunde erhöht werden.

Diesen vom Kreistag noch abzusegnenden Beschluss hat am Mittwoch das VHS-Kuratorium bei einer Sitzung im Heinsberger Kreishaus gefasst. Zuletzt war eine Anhebung im Jahr 2013 – von 1,70 auf 1,80 Euro – erfolgt. Von der Kreisverwaltung und von der Kuratoriumsvorsitzenden Dr. Christiane Leonards-Schippers wurde die Erhöhung – um etwas mehr als acht Prozent – als „angemessen, sinnvoll und notwendig“ bezeichnet. Verwiesen wurde auf die Finanzsituation des Kreises sowie der Städte und Gemeinden, die entlastet werden sollten, sowie auf die Erhöhung von Honoraren für Dozenten.

„Die Volkshochschule des Kreises Heinsberg wird auch nach der Erhöhung im Vergleich zu anderen Volkshochschulen der Region und des Landes niedrige und damit bürger- und kundenfreundliche Entgelte erheben“, so die Verwaltung. Bei den angeführten Durchschnittswerten von Regelentgelten in Nachbarregionen reichte die Spanne von 2,00 Euro im Südkreis Aachen und 2,15 Euro in der Rur-Eifel bis zu 3,50 Euro in der Stadt Stolberg und 4,25 Euro in der Stadt Aachen.

Das Regelentgelt ist für die Masse der Kurse im VHS-Angebot zu zahlen. Nur EDV-Kurse sind teurer (zurzeit 2,60 Euro); die Erhöhung soll in diesem Bereich analog erfolgen. Auf der Grundlage der aktuellen Belegungszahlen und Programmstruktur geht die Verwaltung von Gesamtmehreinnahmen von circa 45 000 Euro pro Haushaltsjahr aus.

Auch das Entgelt für Vorträge – zuletzt im Jahr 2007 von 2,70 auf 3,00 Euro erhöht – soll nun angehoben werden: auf 3,50 Euro. Die Mehreinnahmen werden da auf rund 600 Euro prognostiziert.

Im VHS-Kuratorium gab es beim Votum zur Erhöhung Einstimmigkeit – bei einer Enthaltung von Helga Heinen. Sie hatte im Namen der Freien Wähler die Überlegung in die Diskussion eingebracht, eine Erhöhung um 20 Cent auf 2,00 Euro je Unterrichtsstunde vorzunehmen, womit sich Mehreinnahmen von 60 000 Euro ergeben würden. Doch VHS-Leiter Franz Josef Dahlmanns hatte davor gewarnt, zu sehr an der Schraube zu drehen: „Wir bewegen uns auf dem Markt.“ Eine Entgelterhöhung führe immer auch zu einem Nachfragerückgang.

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