Erkelenz - Volksbank Erkelenz blickt zufrieden auf 2014 zurück

Volksbank Erkelenz blickt zufrieden auf 2014 zurück

Von: Helmut Wichlatz
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Erkelenz. „2014 war ein gutes Jahr für die Volksbank Erkelenz“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Veit Luxem bei der Vertreterversammlung in der Stadthalle und präsentierte eine zufriedenstellende Jahresbilanz. Das Gesamtkundenvolumen wuchs um rund 42 Millionen (drei Prozent) auf rund 1,41 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme stieg um drei Prozent auf 658 Millionen Euro.

Nach Abzug der Vorsorgeaufwendungen erreichte die Genossenschaftsbank ein Ergebnis von 7,4 Millionen Euro. Davon profitierten natürlich auch Kommunen und Staat, wie Luxem betonte. Denn das Ergebnis spült rund 2,1 Millionen Euro an Steuern in die öffentlichen Kassen. Nach Abzug des Postens „allgemeine Bankrisiken“ in Höhe von 2,9 Millionen Euro bleiben 2,4 Millionen Euro, um erneut das Eigenkapital zu stärken und an die Mitglieder eine Grunddividende von fünf sowie einen Bonus von einem Prozent auszuschütten. Doch Luxem betonte, dass die positiven Zahlen nicht über die Situation hinwegtäuschen sollten. Kunden, die für die Altersvorsorge sparen wollen, sollten „die Finger vom Sparbuch lassen“, wie er erklärte und riet zu Fonds.

Der Trend geht zur „handfesten“ Geldanlage. Zum Beispiel in Investitionen in die heimische Wirtschaft in Höhe von über 88 Millionen Euro. Die Voba-Immobilientochter konnte Immobilien im Wert von rund zwölf Millionen Euro vermitteln. Insgesamt wurden Kredite in Höhe von 517 Millionen Euro vergeben. Steigerungen gab es neben den Krediten auch bei den Einlagen, wie Luxem betonte. Mit insgesamt 389 Millionen Euro legten die Kunden gegenüber 2013 rund 18 Millionen Euro mehr (4,8 Prozent) in Lebensversicherungen, Bausparverträgen und Wertpapieren an. Unterm Strich verwaltet die Volksbank eine Summe von rund 900 Millionen Euro.

Neue Dienstleistungen

Auch die Mitgliedszahlen der Genossenschaftsbank seien erfreulich. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2013 stieg die Zahl der Mitglieder um 597 auf 7297. Bundesweit seien die Volks- und Raiffeisenbanken neben den Sparkassen die Garanten für Geldfluss. Mit 20 000 (Volksbank) und 25 000 (Sparkassen) Geldautomaten decken die beiden Geldinstitute rund drei Viertel der in Deutschland zur Verfügung stehenden Geldautomaten ab. Im Rating konnte der Verbund der Genossenschaftsbanken von „A+“ auf „AA-„ klettern. Die Volksbank selbst liegt im Verbund mit einem Rating von „A++“ im oberen Drittel.

Damit das so bleibt, arbeite die Bank an Dienstleistungen, die den Kunden entgegenkommen. Zum Beispiel „pay direkt“, einer Alternative zum Online-Bezahlsystem „Paypal“. Dies biete dem Kunden eine größere Sicherheit, da er seinen Online-Zahlungsverkehr mit seiner Hausbank abwickeln kann. Ein anderes Zauberwort ist „Crowd Funding“, mit dem online Spenden gesammelt werden, um ein Projekt zu unterstützen. Zum gesammelten Betrag stockt die Volksbank dann jeweils auf, wodurch die benötigte Summe dann zusammenkommt. Drei Projekte, darunter auch der Bau der Umkleidekabinen des SV Merbeck, konnten auf diese Weise schon realisiert werden.

Schließungen von Filialen seien nicht geplant, bekräftigte Luxem und spielte damit auf Gerüchte um den Standort Wegberg an. Dieser stehe „nicht zur Disposition“. Auch Wahlen standen auf dem Programm. Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen wurde als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt, Steuerberater Herbert Exner als Aufsichtsratsmitglied.

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