Vogelwanderung: Es zwitschert und trillert

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Wassenberg. Zilpzalp, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücke begleiteten die Wanderer bei der 53. Vogelstimmenwanderung in Wassenberg. Organisiert hatte die der Heimatverein zusammen mit dem Naturpark Maas-Schwalm-Nette statt.

48 Teilnehmer aus dem gesamten Kreisgebiet und Niederkrüchten waren dabei. Das kalte Wetter, sogar mit Nebel und Bodenfrost, war kein Hindernis für die Sangesfreude der Vögel. Leider wurden weniger Vögel gesehen, als in den vergangenen Jahren. 33 Arten konnten an verschiedenen Stellen im dichten Untergehölz beobachtet werden. Gartenbaumläufer, Hohltauben und Spechte waren im Wassenberger Wald zu hören.

Die Hohltauben sangen an drei Stellen unterhalb des ehemaligen Klosters. Die seltene Schafstelze hat ihr Revier am Gondelweiher und an den Weihern unterhalb von Alt-Holland. Der Waldlaubsänger, auch Nähmaschinenvogel genannt, ließ sich direkt vor dem Birgelener Pützchen lange und gut vernehmen. Der selten gewordene Fitis, der seinen Namen nachsingt, war sogar dreimal zu hören. Der Gartenbaumläufer war sogar fünfmal zu hören, und dabei auch zu beobachten. Mauersegler und Schwalben fehlten am Himmel.

In Effeld kamen an einem sehr milden und sonnigen Morgen 22 Teilnehmer zur Vogelstimmenwanderung, zu der diesmal auch die Naturfreunde eingeladen hatten. 43 Arten konnten bestimmt werden. Die Vielfalt in Effeld ist immens. Das zeigt sich sowohl am Ortsrand, als auch an den Altarmen der Rur; je 11 verschiedene Arten, manche mehrfach vertreten, konnten gesehen und gehört werden. Sperling, Star, Stieglitz, Amsel, Meisen, Grünfink, Tauben schon an den Gärten. Die Grasmücken, Grünspecht, Goldammer, Nachtigall, Fasan, Raben und immer wieder am Waldrand. Rauch- und Mehlschwalben sowie Mauersegler sind, zwar spät, zurückgekehrt.

Für manch wanderkundige Teilnehmer waren es die ersten in diesem Jahr gesehenen Exemplare. Der an den Anglerseen gehörte und kurz gesehene Eisvogel, der über die Gruppe flog, war nur einer der Höhepunkte für die Teilnehmer. Seit der neuen Nutzung am Waldsee ist ein Rückzug einiger Wasservögel zu beobachten. Beide Wanderungen wurden von Christoph und Peter von der Beeck geführt.

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