Vierklässler lernen: Was ist ein ökologischer Fußabdruck?

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
13429535.jpg
Über die globale Erderwärmung informierten sich die Viertklässler der Grundschule in Grebben zusammen mit Schulamtsleiter Friedbert Görtz, Carsten Schultz von der Deutschen Umwelt-Aktion, Lekker-Standortleiter Stephan Birkhölzer, Bürgermeister Wolfgang Dieder und Klassenlehrerin Gertrud Schlömer (hinten, v.li.). Foto: anna

Heinsberg. Verpackt man ein Pausenbrot besser in einer Alufolie oder in einer Brotdose? Kauft man Erdbeeren am besten im Sommer, zu Ostern oder an Weihnachten? Mit diesen und anderen Fragen befassen sich derzeit die Viertklässler der Heinsberger Grundschulen. Thema des diesjährigen umweltpädagogischen Unterrichts ist die globale Erderwärmung.

Angeboten wird dieses zwei Unterrichtsstunden umfassende Zusatzangebot zum Sachunterricht bereits zum sechsten Mal vom Heinsberger Strom- und Erdgasversorger, der Lekker Energie GmbH mit Sitz in Oberbruch.

Ging es in den vergangenen Jahren beispielsweise um Themen wie die Stromerzeugung mit Sonnen- oder Windkraft, um den sorgfältigen Umgang mit Strom oder um umweltfreundliche Autos, steht in diesem Schuljahr der sogenannte ökologische Fußabdruck im Mittelpunkt des Unterrichts.

Spielerisch und mit viel Rätselspaß in einem eigens dafür konzipierten Arbeitsheft bringt Carsten Schultz von der Deutschen Umwelt-Aktion den Schülern die Problematik nahe: „Wenn wir Energie verbrauchen, entsteht aber auch CO2“, erklärte er den Schülern. „Das ist ein klimaschädliches Gas, das zur Erwärmung der Erde beiträgt.“ Gemeinsam mit dem Referenten machen sich die Schüler auf die Suche nach den CO2-Produzenten. Gespannt lauschten sie den Geschichten von Kindern aus Alaska, auf einer Hallig, aus Kenia oder von den Fidschi-Inseln.

Darin erklärten sie den Heinsberger Kindern, wie sie die Erderwärmung erleben. In der Grundschule in Grebben waren auch Bürgermeister Wolfgang Dieder und Schulamtsleiter Friedbert Görtz zu Gast, um sich über den Fortgang des Projekts zu informieren. Dabei setzte sich der Bürgermeister zu den Schülern und diskutierte mit ihnen auch über den Energieverbrauch in der Stadt. Schnell wurde dabei klar, dass ein gewisser Verbrauch immer notwendig sein wird, zum Beispiel für die Straßenbeleuchtung bei Nacht. „Das sind Dinge, die einfach nötig sind für unsere Sicherheit“, erklärte Dieder den Kindern.

Sie diskutierten weiter mit ihm über den Verbrauch von Energie für Licht in ihrem Zuhause oder über E-Autos.

Ins Grübeln kamen die Kinder, als der Bürgermeister von ihnen wissen wollte, wie sie an jedem Morgen zum ersten Mal mit Dienstleistungen der Stadt in Berührung kommen? „Wenn ich auf die Toilette gehe“, erklärte ihm eines der Kinder. Beim Abspülen der Toilette fließe das Wasser in die Kanalisation.

Aber auch vom Bürgermeister wollten die Kinder so einiges erfahren. „Wie läuft es denn eigentlich so bei Dir im Amt?“, lautete da die zentrale Frage.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert