Vier mal elf: Die KG Grasbürger feiert jeckes Jubiläum

Von: agsb
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Das Prinzenpaar Wolfgang I., ihre Lieblichkeit Prinzessin Martina und die Adjutanten waren nach der Proklamation nicht mehr zu halten. Foto: agsb

Heinsberg-Randerath. Das Jubiläumsmenü war angerichtet: Vier mal elf Jahre Karneval in Randerath. Grund genug, schon vor den Tollen Tagen einen wahren Feiermarathon hinzulegen. Die KG Grasbürger Randerath-Himmerich startete mit einen prächtigen Prinzenproklamation.

Prinz Wolfgang II. und ihre Lieblichkeit Martina (Hensen) konnten den Wirbel des Trommler- und Pfeiferkorps Randerath am Halleneingang der Mehrzweckhalle am Schulzentrum kaum abwarten. Endlich im Saal, wurde das Prinzenpaar von den unzähligen Jecken gefeiert. Geleitet wurde die Proklamation traditionell vom Ortsvorsteher Alexander Schmitz, der auch die Laudatio hielt und anschließend zusammen mit Sitzungspräsident Ralf Kindermann sowie dem Vorsitzenden Helmut Kohlwey Prinzenfeder, Zepter und Jubiläumsorden überreichte.

Das Prinzenpaar zeigte Showtalent

Nach der Proklamation zeigte das Prinzenpaar Showtalent und zündete ein erstes närrisches Feuerwerk zu früher Stunde. „Wenn nicht jetzt, wann dann” sang die Prinzessin, und die Menge in der Halle tobte. Danach zeigten die eigenen Tanzgarden samt Mariechen ihr Können. Die Auszeichnung verdienter Karnevalisten der KG übernahm Heinz-Peter Benetreu vom Verband Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG). Den Verbandsorden erhielten Petra Esser, Annette Kindermann, Christel Rick, Manfred Esser, Ralf Kindermann, Hubert Rick und Karl-Peter Bongartz. Das Grenzlandwappen wurde verliehen an Hilde Kohlwey, Jürgen Bohnen, Bernd Reibel und Norbert Spehl. Mit Ruuds Comedy-Show nahm das Programm dann weiter Fahrt auf. Auch der Auftritt der Kellerjungens aus Süsterseel, der Blauen Funken aus Zülpich und der Showtanzgruppe der Grasbürger machte Lust auf mehr.

Einen Nachschlag gab es nur einen Tag später für alle Randerather bei der Jubiläums-Galasitzung. Mit der Prominenz aus Wirtschaft und Politik schunkelte das Narrenvolk. Nach dem Einzug des Elferrates, des Prinzenpaares, der Tanzgarden, des Mariechens sowie des Trommler- und Pfeiferkorps bot sich ein farbenprächtiges Bühnenbild. Gleich der erste Gaststar brachte Schwung in die Hütte. „Tante Gertrud” aus Wuppertal watschelte als schrullige Mamsell zur Bühne. Gratulierten bereits am Vortage zahlreiche befreundete Vereine aus dem Stadtgebiet, so gaben sich weitere befreundete Vereine am Abend die Ehre.

VKAG-Präsident Reiner Spiertz würdigte bei der Galasitzung den Ehrenvorsitzenden Robert Melder für sein Lebenswerk. Seit 40 Jahren ist er als „Mister Grasbürger” aktiv und erhielt dafür den Verbandsorden in Gold, die höchste Auszeichnung des VKAG. Zuvor überreichte Spiertz gemeinsam mit Heinz-Peter Benetreu bereits die Jubiläumsurkunde, Plakette und Jubiläumsschleife für die Standarte der KG.

Eine Überraschung gab es für den Sitzungspräsidenten: Er erhielt aus den Händen des Vorsitzenden eine neue Präsidentenkette. Feuerwehrmann Kresse aus Köln reiste an, konnte den Narrenbrand aber nicht löschen und schüttete sogar noch reichlich Zunder in die Narrenfeier.

Die Gruppe HaRaWü entpuppte sich als Freundeskreis des Prinzenpaares aus Hamburg, Randerath und Würm - der Überraschungs-Showeffekt war gelungen.

Dass die Eigengewächse aus Randerath mit den Größen des rheinischen Karnevals mithalten können, bewiesen die beiden Showtanzgruppen von Rabatz und das Männerballett. Danach hatte die Musikgruppe „Solala” ein leichtes Spiel. Randerath war längst in Feierlaune. Auch die Vollblutmusiker der Kölner Band „Rabaue” waren angereist. „Denn heute feiern wir”, „Kumm, loss mir singe” und „Hallo, wie geht es Dir” waren nur einige Hits der Fünf aus Kölle.
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