Vier Chöre verzaubern in St. Maternus

Von: hl
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140 Jahre Kirchenchor Cäcilia Merbeck und das Dekanatssingen des ehemaligen Dekanates Wegberg sorgten für eine vollbesetzte Kirche St. Maternus. Foto: Froitzheim

Wegberg-Merbeck. 140 Jahre Kirchenchor Cäcilia Merbeck und das Dekanatssingen des ehemaligen Dekanates Wegberg sorgten für eine vollbesetzte Kirche St. Maternus. Vier Kirchenchöre präsentierten ein Programm, das nicht nur geistliche Musik zum Inhalt hatte, sondern auch Songs aus Filmen und Musicals.

Die Chöre von St. Maternus (Leitung Karl Hütz), Beeck und der Chorgemeinschaft Rath-Anhoven (Dirigent Helmut Misgaiski), Dalheim und Klinkum brachten insgesamt 17 Stücke zu Gehör, die mit sehr viel Beifall von den Zuhörern aufgenommen wurden.

Die Merbecker begannen mit „Ein Freund, ein guter Freund“ von den Comedian Harmonists, mit dem gleich zu Beginn des Konzertes ein fröhlicher Grundton angeschlagen wurde.

Helmut Misgaiski brachte mit seinen vereinten Chören Chorsätze aus dem Musical „Der König der Löwen“, dem Film „The Rose“ und dem bekannten „Laudato si o mio signore“ (Gelobt seist du, mein Herr) aus dem Sonnengesang des Franz von Assisi zu Gehör.

Es folgten die Kirchenchöre Dalheim und Klinkum mit ihrer Dirigentin Verena Rhein. Die Musiker boten den Zuhörern klassische Chorsätze wie Beethovens „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ und „Klänge der Freude“ des berühmten englischen Komponisten Edward Elgar. Die Klinkumer sangen der Reisezeit angepasste Lieder wie „Frag nur den Wind“ und „Wehen die Winde weit übers Meer“ und aus dem ebenso frommen wie amüsanten Film Sister Act „I will follow him“.

Die Merbecker begannen gleich mit einer Überraschung: Einer Komposition von Karl May. „Ave Maria“ hieß das von ihm vertonte Gedicht, das von Siedlern beim sterbenden Winnetou gesungen wurde. Gotteslob erklang bei „Alta Trinita beata“, dem mittelalterlichen Preis der Dreifaltigkeit, und dem „Ambrosianischen Lobgesang“, dem Te Deum aus dem Stundengebet der Mönche. Cäcilia verabschiedete die Besucher mit „Evening song“ in den beginnenden Abend.

Mit „Herr, unser Gott, wie groß bist du“ nach Psalm 8, gesungen von den vier Chören unter Leitung von Helmut Misgaiski, endete ein Nachmittag, der viel Raum ließ für Besinnung und Meditation.

Vorher hatte Pfarrer Franz-Xaver Huu Duc Tran seine persönlichen Empfindungen und Eindrücke beschrieben und dabei betont, dass Gott im Gesang zum Vorschein käme.

Eine traurige Nachricht gab es ganz zum Schluss: Der Kirchenchor von St. Maternus löst sich zum Ende des Jahres auf.

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