Erkelenz-Hetzerath - Viele Pläne für Haus Hohenbusch: Förderverein investiert

Viele Pläne für Haus Hohenbusch: Förderverein investiert

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
7462618.jpg
Für Rollstuhlfahrer ein Hindernis: Das sperrige Kopfsteinpflaster. Der Förderverein will deshalb einen glatten Weg anlegen. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz-Hetzerath. Der Förderverein Hohenbusch hat sich für dieses Jahr einiges vorgenommen. Auf der Mitgliederversammlung im Klostercafé zog der Vorsitzende Heinz Küppers Bilanz und blickte voraus. Der Förderverein besteht seit 14 Jahren und hat mit der neuen Stadtarchivarin Karoline Meyntz das 209. Mitglied an Bord.

Bei der Versammlung wurde deutlich, dass sich im und am altehrwürdigen Kreuzherrenkloster eine Menge getan hat: So kann man nun bei Regen trockenen Fußes über den Hof kommen. Für die Entwässerung der Hoffläche mussten die zwölf Regenabflussrohre auf dem Hof in einen 200 Meter langen Kanal abgeleitet werden, der das Regenwasser in ein eigens angelegtes Biotop leitet.

Vor zwei Jahren wurde der Glockenturm auf dem ehemaligen Gelände der Klosterkapelle errichtet. Seit November läutet nach dem Einbau einer elektrischen Läuteanlage Punkt zwölf Uhr die Angelusglocke.

Ganz oben auf der Agenda für dieses Jahr steht laut Küppers ein behindertengerechter Zugang zum Herrenhaus. Das Kopfsteinpflaster stellt sich für Rollstuhlfahrer immer wieder als Hindernis heraus. Deshalb soll vom Eingangstor bis zum Herrenhaus ein glatter und befahrbarer Weg geschaffen werden. Die Kosten schätzt Küppers auf rund 15 000 Euro.

Über Pfingsten und im November sind wieder Ausstellungen mit Arbeiten der Vereinsmitglieder geplant, die Organisation liegt wieder bei Theo Vormanns.

Zudem wird Hohenbusch auch immer mehr für private Feiern genutzt, wie Küppers berichtete. 2013 war dies 56 Mal der Fall. Die Kunstakademie wird es in diesem Jahr nicht geben, betonte er. Der bisherige Veranstalter hatte nämlich Anfang des Jahres seinen Rückzug verkündet.

Ein Angebot für die Fortführung der Kunstakademie liegt der Stadt vor, die aber noch nicht darüber entschieden hat. Auch das Pfarrfest der Pfarre St. Lambertus wird dieses Jahr nicht in den ehemaligen Klostermauern stattfinden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert