Viele flauschige Schafe im Ratheimer Zug

Von: hewi
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Sie ist beim Ratheimer Karnevalszug schon seit vielen Jahren eine bewährte und deshalb auch feste Größe: die einheimische Gruppe „Ronk öm de Maat”. Natürlich war das in diesem Jahr nicht anders. Warum auch? Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. Beim 30. Tulpensonntagszug in Ratheim stimmte bis auf das Wetter einfach alles. Doch die vielen Jecken in ihren bunten Kostümierungen ließen sich auch vom anhaltenden Nieselregen nicht die Feierlaune verderben und schunkelten und sangen sich in Stimmung.

Insgesamt gingen rund 60 Fußgruppen, Kapellen und Motivwagen an den Start. Über knapp zwei Kilometer erstreckte sich der närrische Lindwurm. Allen voran gingen zwei „Offizielle” der KG „All onger eene Hoot” mit Spendenbüchsen.

Zugleiter Peter Moll führte den Zug an. Es folgten rund 60 Mitglieder der AWO-Kindertagesstätte, die als Schneemänner unterwegs waren.

Für die Musik im vorderen Zugteil sorgten die „Peijer Doosvlägels” aus dem niederländischen Echt, gefolgt von den „Blaumännern” aus Wassenberg und dem Ratheimer „The Craftman Castle” sowie den „Lustigen Strolchen” um Eugen Reiners aus Ratheim.

Die vielen einheimischen Gruppen bekamen Unterstützung aus den umliegenden Orten, zum Beispiel von den Gerderather „Panzerknackern” und den Wassenberger „Pappnasen”.

Die Zuschauer hatten sich größtenteils in wettergerechte und wärmende Kostüme gehüllt, weshalb es nicht allein im Zug nur so wimmelte von flauschigen Schafen und anderem Getier mit Fell.

Einige hatten auch die alte Bergmannstradition aufleben lassen und ihre alten Arbeitsanzüge aus den Zeiten der Sophia-Jacoba wieder hervorgekramt. Dazu ein wenig schwarze Farbe im Gesicht und schon ist der Bergmann perfekt.

Aus Linnich waren die „Kings for five days” dabei, die sich als lila Kühe präsentierten. Ebenfalls aus Linnich kamen die „Sporties aus Groß-Künkel”, denen mit dem „Madagaskar”-Wagen und den „Kellerlüger” wieder zwei Ratheimer Gruppen folgten.

Die Ratheimer Jugend war als Amazonen unterwegs, die sich aufmachten, den Ort unter ihre Kontrolle zu bringen. Dafür setzten sie zuerst einmal jedoch jede Menge Bützchen und Kamelle ein.

Mit dem Fanfaren- und Majorettencorps aus Gerderath kam dann die KG „Wenk”, die ihre Damen und Husaren aufmarschieren ließ.

Die Grünen Funken der RKG waren in ihrem rollenden Funkenschiff dabei, gefolgt vom Bagagewagen der RKG.

Traditionell ebenfalls in den Reihen der Ratheimer Karnevalsgesellschaft war auch wieder der Ratheimer Musikverein „St. Josef” vertreten, der musikalisch gegen die Techno- und Stimmungsbeschallung von den Wagen anspielte.

Neu dabei war in diesem Jahr das Wassenberger Trommlercorps. Nach der Showtanzgruppe der RKG bildete der Wagen des Elferrates den krönenden Abschluss des Tulpensonntagszuges in Ratheim.
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