Viele eigene Kräfte bei Ratheimer Sitzung

Von: koe
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Karnevalisten aus Ratheim verstehen ihr Geschäft: Auch im Jubiläumsjahr waren keine Ermüdungserscheinungen beim „Roathemer Wenk“ zu erkennen. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. „Jubel, Trubel, Heiterkeit, da steigt die Stimmung, da geht es rund, im Jubiläumsjahr da wird es bunt“ hieß es aus dem Munde von Prinzessin Laura II. (Heiermeier), der 17-jährigen Prinzessin der Karnevalsgesellschaft „Roathemer Wenk“, die in dieser Session ihr 60-jähriges Jubiläum feiert.

In diesen 60 Jahren habe es beim „Wenk“ Höhen und Tiefen gegeben, so die Vorsitzende Marita Heinen, die den Vorständen im Jubiläumszeitraum zugestand, als „gute Geister“ gewirkt zu haben.

Vom Verband der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande waren Bernd Heiß und Jürgen Boix gekommen, um dem „Wenk“ zu seinem Jubiläum zu gratulieren.

Und dann ging es Schlag auf Schlag. Schon bald wurde deutlich, dass die Verantwortlichen der Ratheimer Traditionsgesellschaft ihr Geschäft verstehen, sie hatten lediglich vier Auftritte von außerhalb zu verzeichnen und bedienten sich ansonsten bei Karnevalskräften aus den eigenen Reihen.

Aus Düsseldorf hatte Olli der Köbes den Weg nach Ratheim zur Mehrzweckhalle gefunden, aus Wassenberg kam „die Knalltüt“ Willi Fuchs, die Original Eschweiler und „Hat wat“ aus dem Selfkant waren ebenfalls nach Ratheim gekommen.

Schon der Einmarsch der Aktiven des „Wenk“ war beeindruckend. Hoppeditz Fabius ließ Konfetti für Prinzessin Laura regnen, und auf der Bühne angekommen stellte die Vorsitzende Marita Heinen die Karnevalisten vor. Zunächst die Tanzmariechen mit der zehnjährigen Angelina Ritterbecks, die ihr erstes Jahr als Tanzmariechen begeht, dann die elfjährigen Shirina Paul, die im dritten Jahr als Solomariechen für den „Wenk“ auftritt.

Die Tanzmäuse, die kleine Garde des Vereins, legten ebenso einen gekonnten Schautanz aufs Parkett wie die große Tanzgarde „No Limits“ mit ihren drei Tänzern und acht Tänzerinnen.

Da wollten auch die „lustigen Hummeln“ nicht abseits stehen und zauberten einen gekonnten Tanz zum Thema „Venezia“ auf die Bühne. Bleibt der Auftritt der „Olchibobs“ erwähnenswert, dem Männerballett aus eigenen Reihen, das sich geschmackvoll als Wikinger verkleidet hatte.

Als Sitzungspräsidenten führten Lena Dienhof und Heiner Pöppl mit viel Umsicht durch das Programm das beim Publikum viel Anklang fand.

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