Viel zu tun: Auch nach der Saison

Von: Anna Petra Thomas
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Das Freibad in Kirchhoven hat für diese Saison seine Tore und Türen geschlossen. Die Ehrenamtler, allen voran die Gruppe Grünanlagenpflege, sind aber auch weiterhin voll im Einsatz. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Das große Rolltor am Eingang zum Kirchhovener Freibad hat sich für dieses Jahr zum letzten Mal geschlossen. Die Saison ist zu Ende, nicht aber die Arbeit der vielen fleißigen Helfer im Förderverein, der gerade das 500. Mitglied in seinen Reihen begrüßen konnte.

Unter dem Motto „Nach der Saison ist vor der nächsten Saison“ ist unter anderem die Gruppe Grünanlagenpflege, die rund 20 Mitglieder zählt, weiterhin voll im Einsatz. „Auch jetzt wird noch einmal in der Woche der ganze Rasen gemäht“, erzählt Willi Houben, der seine Gruppe schlicht „die Gartengruppe“ nennt. Ebenfalls wöchentlich werden alle Grauflächen, das sind alle Wege auf dem Freibadgelände, gereinigt. Zudem wollen die Ehrenamtler im Herbst noch einmal alle Hecken und Sträucher schneiden. „Und im Frühjahr werden wir dann alle Beete und alle Blumenkübel neu bepflanzen“, kündigt Houben an.

Insgesamt sieben verschiedene Arbeitsgruppen für Ehrenamtler hat die als gemeinnützige GmbH organisierte Betreibergesellschaft, deren einziger Gesellschafter der Förderverein ist. Das sind neben der Grünanlagenpflege die Gruppen Kasse, Gastronomie, Technik, Reinigung, Beckenreinigung und Veranstaltungen.

Bevor der Badebetrieb in der nächsten Saison wieder startet, sollen in den Sanitärbereichen weitere Arbeiten durchgeführt werden, verrät Philip Rademacher, Beisitzer im Vorstand und einer der ursprünglich drei Initiatoren des Fördervereins. Geplant sei der Austausch von Boden- und Wandfliesen. „Und wenn die Mittel reichen, wollen wir auch noch eine neue Anlage für die Chlordosierung anschaffen“, sagt er. Dies seien jedoch derzeit nur Vorschläge, die Mitte Oktober im Rahmen einer Mitgliederversammlung weiter beraten werden sollen.

Nach ersten gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Heinsberger Boltzcamp sollen auch in diesem Bereich weitere Sportkurse angeboten werden, so Rademacher weiter. Gedacht sei in diesem Rahmen eventuell auch an die Anschaffung weiterer Geräte für ein Krafttraining, das Calisthenics genannt wird.

Welches Ergebnis die erste Saison für den Verein bzw. für die Betreibergesellschaft hatte, will Rademacher noch nicht verraten. Nur so viel: „Entgegen so mancher Gerüchte liegen wir auf jeden Fall über unseren eigenen Planzahlen. Wir sind über Null“, betont Rademacher.

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