Viel Sand, Spaß und Sport beim Summersports-Weekend

Von: Helmut Wichlatz
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Strahlende Sieger! Das Fußball-Endspiel wurde im Neunmeterschießen entschieden. Am Ende konnten die „Black Swans“ jubeln und die „Fuppes Freunde HS“ wurden zweiter im Dorfturnier. Foto: Thomas Maaßen
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Viele spannende Ballwechsel waren beim Schwanenberger Beachvolleyball-Turnier zu sehen, denn neben Hobbyspielern standen auch Volleyballer der Verbands- und Oberliga am Netz. Foto: Helmut Wichlatz
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Erst mitten in der Nacht gegen zwei Uhr kam die Konfettikanone zum Einsatz: Das Team „Fester ist immer besser“ hatte sich im Beachvolleyball-Endspiel gegen die „Flashmobs“ durchgesetzt. Foto: Janik Büschkens

Erkelenz-Schwanenberg. Beim Summersports-Weekend des SV Schwanenberg stand der Spaß vor dem sportlichen Wettkampf eindeutig im Vordergrund. Seit 2010 veranstalten die Schwäne im Sommer ihr sommerliches Sportevent. Mittlerweile hat es sich als Garant für Party und gute Stimmung herumgesprochen. Wie sonst hätte man sich die imposante Anmeldezahl von 45 Teams für das Beachvolleyball-Turnier kommen können?

Sie bekamen aber auch eine Menge geboten, unter anderem rund 100 Tonnen Sand, die eigens mit fünf Kipplastern angeliefert und auf dem Platz neben den Fußballfeldern verteilt wurden. Und während an dem Wochenende in Wien Kira Walkenhorst und Laura Ludwig erstmals den Weltmeistertitel der Damen im Beachvolleyball für Deutschland holten, kämpften das „Projekt Sandkasten“ und das Team „Axelschweiß“ neben Teams, in denen Verbands- und Oberligaspieler antraten. So kam es zu manchem Ballwechsel, mit dem man auch auf Malle am Strand eine gute Figur machen würde.

Zum richtigen Beachvolleyball-Feeling gehört natürlich auch eine Strandbar, von der aus man dem sportlichen Treiben zuschauen kann. Auch daran hatte man in Schwanenberg gedacht. Auf vier Sandplätzen und einem Rasenplatz wurde nonstop gespielt, wie der Moderator und stellvertretende Vorsitzende des SV, Thorsten Maaßen, erklärte.

Gegen 22 Uhr hätte fast eine wahre „Sturmflut“ die Spieler zum Aufgeben gezwungen, doch was ein richtiger Beachvolleyballer ist, der lässt sich von ein paar Litern Wasser pro Quadratmeter nicht abschrecken. Dementsprechend wurde bis in die Nacht gespielt und gefeiert.

Neben den Live-Moderationen gab es natürlich auch einen DJ, der für den Soundtrack zum Trendsport sorgte. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Fußballs. Zwölf Mannschaften waren angetreten, um auf dem Kleinfeld gegeneinander zu kicken. Organisiert wurde es von Andreas Friedrichs und Lukas Küppers. Auch hier stand der Spaß im Vordergrund, wobei Teamnamen wie „Dynamo Dosenbier“ keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit ließen. Einige Teilnehmer trugen als Hommage an Spielergrößen wie Rudi Völler oder den jungen Paul Breitner Perücken mit Vokuhila oder Afrolocken.

Drohne filmt das Turnier

Das Treiben auf dem Sportplatz wurde in diesem Jahr auch gefilmt, wobei eine Drohne zum Einsatz kam. Der entsprechende Film wird nach seiner Fertigstellung auf der Homepage des SV Schwanenberg zu sehen sein.

Für den Sand haben die schwarz-weißen Schwäne wahrscheinlich schon einen Abnehmer gefunden, wie Maaßen betonte. Ein Biobauer aus der Nachbarschaft habe Interesse gezeigt. Vor zwei Jahren konnte der Sand gleich um die Ecke zum Kindergarten gebracht werden, wo gerade der Spielplatz erneuert wurde. Da waren dann ein paar Tonnen Sand sehr willkommen.

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