Viel Abwechslung beim Konzert vom „projekt:chor“

Von: anna
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Über sein gut besuchtes Konzert freute sich der „projekt:chor“ unter der Leitung von Heinz-Peter Küppers in der Kirche St. Lambertus in Birgelen. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg-Birgelen. Vor allem alte, kirchliche Musik prägt das Repertoire eines Projektchores gleichen Namens, der sich einmal im Monat unter der Leitung des Wassenberger Kirchenmusikers Heinz-Peter Küppers zur gemeinsamen Probe trifft. Zum Konzert hatte er in die Pfarrkirche St. Lambertus nach Birgelen eingeladen.

Unterstützt wurde er dabei am Klavier von Küppers selbst, zudem von Johannes Herrig (Orgel), Roswitha Zimmermann (Klarinette) sowie Barbara Meurers, Christiane Wilms, Wolfgang Jakobs und Thomas Wilms (Gesang).

Den Auftakt machte der Chor mit dem bekannten Marienhymnus „Ave Maris stella“ von Claudio Monteverdi (1567-1643). „Danksagen wir alle Gott, unserm Herren Christo“ sang er von Heinrich Schütz (1585-1672), bevor er in die jüngere, anglikanische Chortradition wechselte, mit „The Lords prayer“ und dem „Prayer of St. Francis“ des 1947 geborenen britischen Komponisten Alan Wilson, der sich vor allem neuen geistlichen Liedern widmet.

Dem Orgelspiel mit der „Sonata quatro“ von Franz Anton Maichelbeck (1702-1650) folgte der gregorianische Hymnus „Ubi caritas et amor“ von Maurice Duruflé, der für den Chor in eine beeindruckend dargebrachte Mehrstimmigkeit aufbrach.

Dem „Gloria tibi“ aus dem Musiktheaterstück „Mass“ von Leonard Bernstein (1918-1990) folgte eine wunderschöne Darbietung in Französisch: Das Stück „Il est bel et bon“ des populären Chansonschreibers Pierre Passereau (1509-1547). „Du bist´s, dem Ruhm und Ehre gebühret“, sang der Chor von Josef Haydn (1732-1809) vor einem weiteren instrumentalen Intermezzo, bei dem Küppers Roswitha Zimmermann an der Klarinette begleitete.

Beide widmeten sich großartig dem „Menuetto – Trio I/Trio II“ und dem „Allegro con variazioni“ aus dem Klarinettenquintett von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).

Das Finale seines Konzerts gestaltete der Chor mit der Motette für zwei Chöre, betitelt „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750), dem Lied „O Nuit“ von Jean-Philippe Rameau (1683-1747) und dem „Te Deum laudamus“ von Mozart.

Zum Abschluss konnte das Publikum dank verteilter Liedzettel mit dem Chor einstimmen in das Lied „Nun ruhen alle Wälder“ von Bach.

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