„Very british“: Musikverein Horst spielt in Bestform auf

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Musikalische Reise auf die Insel: Der Musikverein zeigte sich beim Frühjahrskonzert von seiner besten Seite.

Heinsberg-Porselen. Wer den Musikverein Horst kennt, der weiß, dass er bei seinem Frühjahrskonzert nicht nur mit immer wieder neu einstudierter Musik zu einem Thema überrascht, sondern auch mit passender Dekoration und Bewirtung. Passend zum Motto „Very british“ hatte er so dieses Mal sogar englisches Bier im Ausschank.

Mit einem „Good evening ladys and gentlemen“ hieß stilecht Vorsitzender Björn Kuhlen die rund 300 Gäste in der voll besetzten Porselener Mehrzweckhalle willkommen. Dazu gehörte natürlich auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers, der aktives Mitglied des Vereins ist.

Beim Blick auf das gewählte Thema würde man einer zuerst an die Queen denken, an die britische Flagge, den sogenannten Union Jack, an Miss Marple, London oder den Piccadilly Circus, so Kuhlen. Einfallen würden einem aber „vor allem die überaus guten Musiker und Bands, die diese kleine Insel über die Jahrzehnte hervorgebracht hat“. Einen kleinen Auszug daraus versprach er für den Abend.

Den Auftakt machte das Jugendorchester. Es eröffnete seinen Beitrag mit dem Konzertmarsch Broadway von Johnnie Vinson. Klangvolle Melodien und mitreißende Rhythmen folgten mit „Celebration and Song“ von Robert Sheldon. In einem Arrangement von Michael Sweeney folgten drei bekannte Songs aus dem Disney-Film Tarzan. Einen Ausflug nach Kanada machte das Jugendorchester schließlich mit dem Song „Rude“ der kanadischen Band „Magic!“, arrangiert von Robert Longfield.

Das große Orchester machte sich mit der U-Bahn auf den Weg durch London. „Piccadilly Fanfare“ hieß sein erstes Stück, das der Belgier Johan Nijs nach einem Besuch in London komponiert hatte. Weiter ging es mit dem bereits 1907 entstandenen Marsch „Pomp & Circumstance No. 4“ von Edward Elgar in einem Arrangement von Henk van Lijnschooten. Alle Facetten des Euphoniums kamen in „The Green Hill“ zur Geltung, bei dessen Komposition sich Bert Appermont von keltischer Musik hatte inspirieren lassen. Krönender Abschluss vor der Pause war der Marsch „Union Jack“ von Norman Tailor.

Mit „Brass Nights“ von Alan Fernie (arr. Rolf Deckers) startete das Orchester in seine zweite Hälfte. Soli von Saxofon und Trompete überzeugten in dem Arrangement „Phil Collins Live“ von Walter Ratzek. Vom dem Ausflug eines „Englishman in New York“, ein Stück von Sting (arr. Roland Kernen) „berichteten“ die Horster Musiker ebenso wie von einem Besuch in „The Rocky Horror Picture Show“ mit Richard O´Brien (arr. Steve McMillan).

Schließlich durfte das Thema Miss Marple von Ron Goodwin (arr. Manfred Schneider) ebenso wenig fehlen wie ein „God save the Queen“ in einem Arrangement von Carlo Marques.

Kuhlens Dank für ein gelungenes Konzert ging an die Musiker und an den Dirigenten Kai Stoffels, der erstmals die Gesamtleitung des Orchesters hatte, an Moderator Jonas Rütten und an alle anderen, die zum Gelingen beigetragen hatten.

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