Hückelhoven-Ratheim - Vermisster nach 17 Tagen wieder aufgetaucht

Vermisster nach 17 Tagen wieder aufgetaucht

Von: ger
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Mehr als zwei Wochen nach seinem Verschwinden ist ein Hückelhovener wieder aufgetaucht - in einem Krankenhaus. Symbolfoto: Colourbox

Hückelhoven-Ratheim. Nach 17 Tagen erfolgloser Suche ist ein vermisster Mann aus dem Hückelhovener Ortsteil Ratheim am Sonntag wieder aufgetaucht. Und das war für die Polizei überraschend. Wenn Vermisste so lange verschwunden bleiben, sinkt die Wahrscheinlichkeit, sie lebendig zu finden. Doch der Fall des Ratheimers war anders.

Da der bis Sonntag vermisste Mann nach Angaben der Heinsberger Polizei an Epilepsie leidet und Medikamente benötigt, waren die Sorgen seiner Angehörigen wohl besonders groß. Am Donnerstag, 7. Juni, telefonierte er um 7.45 Uhr noch mit einem seiner Angehörigen. Danach herrschte Funkstille. Die Angehörigen schalteten die Polizei ein.

Eine Woche nach seinem Verschwinden wandte sich die Polizei dann an die Öffentlichkeit. „Trotz intensiver Suche von Angehörigen und Polizei“ habe es keine Anhaltspunkte gegeben, wo der Vermisste sei, teilte die Polizei damals mit.

Was in der Zwischenzeit passiert ist, kann Angela Jansen, Pressesprecherin der Heinsberger Polizei, nur in groben Zügen schildern. Der Vermisste muss mit seinem Auto an die Mosel gefahren sein. Warum er das tat, ist derzeit noch offen.

Schon kurz nach seinem Verschwinden wurde er dort mit einem epileptischen Schock in ein Krankenhaus eingeliefert. Er habe sich zumindest zeitweise im künstlichen Koma befunden, weswegen das Krankenhauspersonal nicht wusste, wen es behandelte. „Und aufgrund der schweren Folgen des Schocks konnte er sich nicht bei seiner Lebensgefährtin melden. So dauerte es bis zum Sonntag, bis sie informiert wurde“, sagte Jansen.

 

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