Erkelenz - Verkehrsprojekte stocken noch

Verkehrsprojekte stocken noch

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
Kinderschutzbund
Eine der Aufgaben des Kinderschutzbundes: die Betreuung von jugendlichen Flüchtlingen.
Kinderschutzbund
Freizeitbetreuung mit Flüchtlingskindern
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Freizeitbetreuung mit Flüchtlingskindern

Erkelenz. Der Kinderschutzbund hat in Erkelenz eine vielseitige Struktur an Hilfen aufgebaut. Der Vorsitzende Michael Kutz betonte bei der Mitgliederversammlung, dass sich der Kinderschutzbund zum Partner der Jugendämter im Kreis und im benachbarten Grevenbroich entwickelt habe. „Wir haben einen guten Ruf, denn wir nehmen nicht die einfachen Fälle“, betonte er.

Zum Angebot gehören Notfallberatungen ebenso wie der begleitete Umgang oder die Betreuung unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge. Im Bereich der Flüchtlingsarbeit sind aber auch noch andere Tätigkeitsfelder angesiedelt. In einem Deutschkurs für Mütter werden Deutschkenntnisse anhand praktischer Beispiele vermittelt, während die Kinder betreut werden. Doch auch Angebote zur Freizeitgestaltung von Flüchtlingen gehören beim Kinderschutzbund zum Repertoire.

Der Erkelenzer Kinderschutzbund hat rund 75 Mitglieder und sucht auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Mit „Menschen stärken Menschen“ wendet sich der Kinderschutzbund auch an Ehrenamtler und bietet ihnen ein Forum des Austauschs und der gegenseitigen Hilfe. Denn die Arbeit in den Problemfeldern zehrt auch an den Helfern. Das Projekt wird vom Bund finanziert und soll ein „Ausbrennen“ der Ehrenamtler verhindern. Die regelmäßigen Treffen dienen dem Austausch wie der Problembewältigung gleichermaßen.

Ein immer wiederkehrendes Thema für den Kinderschutzbund ist auch die Verkehrssicherheit der Schüler. Seit geraumer Zeit versucht Annegret Steingießer mit ihren Mitstreitern an den Schulen sogenannte Buspaten für den ZOB zu finden.

Gemeint sind Schüler, die während der Hauptzeiten darauf achten, dass gerade die jungen Schüler beim Gedränge unbeschadet in die Busse kommen. Von dem Ziel sei man aber noch weit entfernt, betonte Steingießer, denn es sei schwer, Freiwillige für den Job zu finden.

Auch der „Walking Bus“ konnte sich noch nicht etablieren. Damit ist eine Begleitstafette von Eltern gemeint, die eine Gruppe von Schulkindern sicher zur Schule begleiten. Damit sollte eine Alternative zum „Elterntaxi“ geschaffen werden. Denn die Fahrzeuge der Eltern, die morgens ihre Kinder zur Schule bringen und mittags wieder abholen, sorgen für Gefahrenpotenzial und unnötigen Stau an den Schulen. „Viele Eltern scheuen sich, Verantwortung für andere Kinder zu übernehmen“, sagte sie. Immerhin konnte in Absprache mit West die Ankunft der Busse in den Stoßzeiten entzerrt werden. Dies sei ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

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