Heinsberg - Verein für Deutsche Schäferhunde feiert 90-jähriges Bestehen

Verein für Deutsche Schäferhunde feiert 90-jähriges Bestehen

Von: anna
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Über eine große Zahl von Teilnehmern und Besuchern freute sich die Ortsgruppe Heinsberg des Vereins für Deutsche Schäferhunde bei Pokalkampf und Hunderennen anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Auf seinem Übungsplatz an der Kempener Straße in Heinsberg hat die Ortsgruppe Heinsberg des Vereins für Deutsche Schäferhunde einen Pokalkampf und erstmals ein Hunderennen durchgeführt. In seiner Begrüßung hielt der Vorsitzende Uwe Kauhl Rückschau auf das 90-jährige Bestehen der Ortsgruppe und freute anlässlich dieses runden Geburtstags auch über den Besuch von Bürgermeister Wolfgang Dieder.

Mitte der 1970er Jahr sei die Ortsgruppe mit rund 120 Mitgliedern die stärkste in der Landesgruppe Nordrheinland gewesen, wusste Kauhl zu berichten. Heute zählt sie noch 35 Mitglieder.

Der Pokalkampf startete mit der Unterordnung. Daneben ist der Schutzdienst die zweite Abteilung, aus der sich ein Pokalkampf zusammensetzt. „Bei den einzelnen Übungen kommt es nicht nur auf die Schnelligkeit, sondern auf die Exaktheit der Ausführung an“, erklärte der Vorsitzende. Dafür würden Noten von „Vorzüglich“ bis „Mangelhaft“ vergeben.

Die beiden Hundeführer, die mit ihren Tieren die höchsten Bewertungen sammeln, gewannen am Ende den Pokalkampf. Zwölf Mannschaften hatten für den Pokalkampf gemeldet. Neben der Ortsgruppe aus Heinsberg gingen Gruppen aus Broichweiden, Erkelenz, Maasland (NL), HSV Lippe-Nord und Rheydt und diverse Einzelstarter auf Punktejagd.

Richter der Veranstaltung war Landesgruppen-Ausbildungswart Helmut Nießen aus Herzogenrath. Ihm zur Seite stand Helmut Küppers als Prüfungsleiter. Als Schutzdiensthelfer fungierten Gerd Zimmermanns und Uwe Kauhl.

Für sich entscheiden konnte den Pokalkampf die Ortsgruppe Erkelenz, vertreten durch Lisa Henschenmacher mit Armani vom Abendstern und Patrick Krewinkel mit Zero von der Altmurg (194 Punkte). Zweiter wurde Theo Rohs mit Yasko von der Ellerbachbrücke (193) und Dritter Gerd Zimmermanns mit Axi vom Amberg (186).

Das beste Heinsberger Team stellten Meinhard Vieten mit Quito vom Selfkantdom und Johann Belsch mit Donn vom Schlackenberger Land auf Platz neun (169). Die beste Unterordnung erreichte Lisa Henschenmacher mit Armani (97).

Den besten Schutzdienst zeigte Theo Rohs mit Yasko (99). Beim Hunderennen, welches erstmals stattfand, hatten 31 Teilnehmer gemeldet.

Bei der Vielzahl der Hunde fanden zwei Vorläufe über 60 Meter statt. Die Zeitschnellsten ermittelten dann die Sieger in einem Endlauf.

An den Zeiten lässt sich ablesen, wie knapp das Ergebnis war. Im Vorlauf lag die beste Zeit bei 4,9 Sekunden, der langsamste Teilnehmer wurde mit 7,1 Sekunden gestoppt. Im Finale hatte Zero mit Patrick Krewinkel (4,9 sec.) die Nase vor. Zweite wurde Cijara von Lisa Henschenmacher (5,0 sec.) vor Yasko von Mona Meuwissen (5,1 sec.). Als beste Heinsberger kamen Martina Cziczolls Gontzo und Uwe Kauhls Casa mit 5,3 sec. auf Platz vier.

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