Verein Amos blickt zufrieden zurück

Von: Anna Petra Thomas
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Auch in Woche zwei nach dem Nikolaustag war der heilige Mann in Oberbruch immer noch unterwegs, dieses Mal, um die Kinder der Kunden des Amos-Ladens zu beschenken. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Oberbruch. Der Verein blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück und freut sich besonders über das Engagement für Flüchtlinge. Zudem wurde zwei Langzeitarbeitslosen geholfen, wieder den Weg zurück in die Arbeitswelt zu finden. Lob und Applaus ging besonders an die 89 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Projektes gegen Armut und Arbeitslosigkeit.

„Es ist richtig klasse bei uns. Lasst uns mal uns selber beklatschen!“, forderte Johannes Eschweiler als Vorsitzender des Oberbrucher Vereins Amos die vielen Menschen auf der Bühne der Oberbrucher Festhalle auf.

Gemeint hatte er damit die insgesamt 89 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Projektes gegen Armut und Arbeitslosigkeit in Oberbruch, die ebenfalls im Mittelpunkt der Weihnachtsfeier standen, die der Verein alljährlich für die Kunden seiner Tafel, genannt Amos-Laden, ausrichtet.

Es war ein ereignisreiches Jahr, auf das Johannes Eschweiler und Geschäftsführerin Elfi Brockhoven in ihrer Begrüßung zurückgeblickt hatten, denn auch der Verein Amos engagiert sich für die Flüchtlinge in der Region.

Gefreut hat den Verein im zu Ende gehenden Jahr vor allem, dass es ihm gelungen ist, zwei Menschen, die bereits sehr lange arbeitslos waren, wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu begleiten, wo sie mittlerweile eine feste Anstellung gefunden haben.

Alle freuten sich dann über ein Krippenspiel, das nicht nur die Situation damals bei Christi Geburt in Bethlehem thematisierte, sondern auch die aktuelle Situation der Flucht vieler Menschen aus ihren Heimatländern, die nach Deutschland und auch in die Region kommen und dann ebenfalls zu Kunden des Amos-Ladens werden.

Die Kinder warteten derweil schon gespannt auf den Besuch vom Nikolaus, hatten sie doch alle einen kleinen Wunsch auf eine Karte schreiben dürfen, der vielleicht erfüllt werden würde.

Jörg Savio, Inhaber des Oberbrucher Restaurants Picasso, hatte für die rund 140 Teilnehmer der Feier wieder zu Selbstkosten ein Drei-Gänge-Menü zubereitet. Er und seine Mitarbeiter stellten sich im Service zudem ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache.

Für die musikalische Unterhaltung der Feier sorgten derweil Petra und Carlos Fernandéz mit Liedern aus aller Welt.

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