Venroder Wenk: Die Kostüme witzig, die Witze spritzig

Von: Helmut Wichlatz
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Anna Vogd, Mutter von zwei Puber-Tieren, nimmt das Leben der modernen Frau auf die Schippe und gibt Erziehungstipps bei der Sitzung der Venroder Wenk. Foto: hewi

Erkelenz-Venrath. Bevor der Straßenkarneval zum Endspurt ansetzt, laden die Jecken vom Venroder Wenk traditionell noch einmal zur großen Kostümsitzung in den Saal Lanfermann-Oellers ein. Auch diesmal wieder präsentierte der Wenk vor einem fantasievoll kostümierten Publikum ein Programm, das jedem Vergleich mehr als standhalten könnte.

Gleich nach dem Einmarsch und der Begrüßung der Wiederholungs-Tollitäten Heinz V. und Ulrike II. (Lanfermann) sowie des Kinderpaares Julius I. und Lena I mit Page Leon brachten die hauseigenen Wenk-Flöhe mit ihrem Gardetanz Stimmung in die Bude.

Auch die Wenk-Sterne ernteten für ihren Showtanz „Eiskönigin“ jubelnden Applaus und konnten ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen. Das Wenk-Ballett konnte mit seinem Showtanz als Vampire ebenso überzeugen wie das Tanzpaar Nina Moll und Sy Ho.

Tanzmariechen Ramona Barth konnte noch einmal sein Können präsentieren und wurde vom Publikum begeistert gefeiert. Ebenso der Elferrat, der als Überraschungsnummer auch ein paar „Funkemariechen“ ins Rennen schickte, die jedoch für einen ordentlichen Gardetanz irgendwie zu kurz geraten waren.

Besuch aus der Kernstadt gab es natürlich auch. Denn die EKG und allen voran das Prinzenpaar Michael I. und Ute I. ließen es sich auch diesmal nicht nehmen, den Venrathern von der Bühne aus noch einen tollen Karneval zu wünschen.

Dafür legten sie bei ihrem karnevalistischen Endspurt durch die Säle und Hallen nur zu gerne einen Zwischenstopp in Venrath ein. Dann war Zeit für Büttenreden. Es folgte Anne Vogd aus Deidesheim an der Weinstraße, die frech und humorvoll das moderne Leben als Frau auf die Schippe nahm. Doch auch gute Erziehungstipps und Anregungen für den sinnvollen Umgang mit Smartphones hatte sie parat.

Mit Martin Schopps hatten die Venrather einen angesagten Spitzenredner im Kölner Karneval verpflichten können. Doch auch Werner Heck aus Bütgenbach konnte als „Et Hühldöppe“ (Die Heulsuse) das Publikum überzeugen.

Schenkelklopfer wie der vom Indianer beim Friseur („Als er rauskommt, ist sein Pony weg“) gehen immer. Musikalisch hatte man mit den Jungs von Hätzblatt und den Dröpkes die richtige Wahl getroffen. Das Publikum ließ die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne.

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