Erkelenz-Venrath - Venrather Kirche erstrahlt in neuem Glanz

Venrather Kirche erstrahlt in neuem Glanz

Von: Helmut Wichlatz
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Kirche
Fein herausgeputzt: die Venrather Kirche mit ihrem vom Weihbischof eingesegneten Altar. Foto: Stefan Klassen, Helmut Wichlatz
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Fein herausgeputzt: die Venrather Kirche mit ihrem vom Weihbischof eingesegneten Altar.

Erkelenz-Venrath. Nach rund zweieinhalb Jahren Sanierung und Restaurierung ist die Venrather Kirche St. Valentin fertiggestellt. Nun fand im Rahmen einer Festmesse mit dem Aachener Weihbischof Dr. Johannes Bündgens die Konsekration des Altars statt.

Anfangs war man lediglich von einer geringfügigen Sanierung des in die Jahre gekommenen Gotteshauses ausgegangen, erklärte Pastor Werner Rombach. Doch dann habe sich herausgestellt, dass die Schäden größer waren als angenommen. So zogen sich die Arbeiten in die Länge und verschlangen am Ende rund 1,7 Millionen Euro, von denen die Gemeinde einen Teil selbst aufbringen musste. Während der Bauarbeiten mussten die Venrather für ihre Gottesdienste in die Kapelle nach Kaulhausen ausweichen.

Viele Venrather würden sich fragen, was von der „alten Kirche noch übrig“ sei, betonte Rombach. Und er erinnerte daran, dass zwischenzeitlich auch einiges abhandengekommen war. Denn im Laufe der Bauarbeiten waren kurzfristig auch einige Heiligenfiguren gestohlen worden, die aber wenig später unversehrt wieder auftauchten. Umso erfreulicher sei, dass St. Valentin nach zweieinhalb Jahren „in neuem Glanz erstrahlt“.

Zum neuen Glanz gehört auch der neue Altar. Bevor er als Altar genutzt werden kann, muss er erst geweiht werden, erklärte Rombach.

Weihbischof Bündgens betonte, dass er sich freue, die „Wiedervereinigung in Ihrer Kirche St. Valentin feiern zu dürfen“. Die Pfarrei Christkönig sei im Bistum etwas Besonders, erklärte er. Sie sei nicht nur die größte Pfarre im Bistum, sie liege auch in dessen Mitte. In seiner Predigt ging der Weihbischof auch auf die Bedeutung des Altars ein, von dem eine Kraft ausgehe, die die Gemeinde erreiche. Er sei zugleich Ort der Nähe zu Gott wie Unterpfand der Gegenwart Christi in der Kirche.

Bei der Weihe wurde der Altar zunächst mit Weihwasser geweiht, dann gesalbt. Zuletzt verbrannte Bündgens an fünf Stellen auf dem Altar Weihrauch und sprach das Weihegebet. Nach der Weihe des Ambo, den der Weihbischof als „Tisch des Wortes“ bezeichnete, bekamen die Lektoren das Lektionar überreicht und Diakon Kurt Esser das Evangeliar.

Nach der Messe hatten die Besucher ausreichend Gelegenheit, ihre neue Kirche St. Valentin in Augenschein zu nehmen.

Die Arbeiten standen unter der Federführung des Erkelenzer Architekturbüros Lennartz und Lennartz.

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