Unterbrucher Scheune steht lichterloh in Flammen

Von: disch
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Ein Scheunenbrand an der Wassenberger Straße bei Unterbruch sorgte am Sonntagnachmittag für einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Heinsberg. Foto: Anna Petra Thomas
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Insgesamt waren knapp 80 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Heinsberg im Einsatz. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Die Rauchsäule war schon aus der Ferne zu sehen: Nahe Unterbruch hat am Sonntagnachmittag ein Scheunenbrand für einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr gesorgt. Insgesamt waren – nach Angaben der Leitstelle im Feuerschutzzentrum des Kreises Heinsberg – knapp 80 Kräfte im Einsatz.

Um 15.06 Uhr war der Alarm ausgelöst worden: Sirenen heulten in der Kreisstadt. An den Einsatzort nahe Unterbruch an der Wassenberger Straße (B 221) wurden Einheiten aus der Stadtmitte, aus Unterbruch und Schafhausen/Schleiden, Oberbruch und Porselen, aus Aphoven, Laffeld und Scheifendahl sowie aus Kirchhoven, Karken und Kempen beordert. Geleitet wurde der Einsatz von Stadtbrandinspektor Ralf Wählen.

Die Scheune, in der sich auch landwirtschaftliche Geräte (wie Traktoren) befanden, stand bei Eintreffen der Wehr lichterloh in Flammen und brannte in voller Ausdehnung. Eine Vielzahl dort gelagerter Strohballen hatte Feuer gefangen. Die Scheune wurde letztlich aufgegeben. Die Wehr konzentrierte sich erfolgreich darauf, umliegende Gebäude zu schützen, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäudeteile zu verhindern. Auch die Messeinheit des Kreises rückte aus, konnte aber bei ihren Messungen keine kritischen Schadstoffwerte feststellen. Schließlich wurde auch noch das Technische Hilfswerk zur Unterstützung angefordert, das mit einem Radlader aus Hückelhoven Hilfe für die Feuerwehr leistete.

Zwei Personen erlitten laut Polizeibericht einen Schock.

Die Bundesstraße 221 wurde während der Löscharbeiten am Sonntag für mehrere Stunden vollgesperrt. Der Verkehr aus Richtung Heinsberg wurde von der Polizei in Höhe der Straße Rohmen abgeleitet. Aus Richtung Wassenberg kommend, mussten sich die Verkehrsteilnehmer wegen der Sperrung vor der Rurbrücke in Orsbeck neu orientieren und sich einen Weg in Richtung Heinsberg suchen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden wurde von der Polizei am Abend auf 100.000 bis 150.000 Euro geschätzt.

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