Unglücksserie: Wohnung von Unfallfahrerin ausgebrannt

Von: Stefan Klassen
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Nach dem Brand nicht mehr bewohnbar: das Haus an der Hauptstraße in Lövenich, in dem auch die Unfallfahrerin wohnt. Foto: Passage
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Nach dem Brand nicht mehr bewohnbar: das Haus an der Hauptstraße in Lövenich, in dem auch die Unfallfahrerin wohnt. Foto: Claudia Krocker
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Nach dem Brand nicht mehr bewohnbar: das Haus an der Hauptstraße in Lövenich, in dem auch die Unfallfahrerin wohnt. Foto: Claudia Krocker

Erkelenz. Bizarre Unglücksserie in Erkelenz: Am Donnerstag war eine 46-jährige Frau erst in zwei Verkehrsunfälle verwickelt, wobei sie schwer verletzt wurde. Dann brach in ihrem Haus in Lövenich ein Brand aus, der das Gebäude schwer beschädigte. Laut Polizei ist noch unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt.

Als gesichert gilt nach Angaben eines Polizeisprechers jedenfalls: Gegen 10 Uhr war die 46-jährige Lövenicherin mit ihrem Auto auf der Wilhelmstraße in Erkelenz unterwegs. Im Verlaufe der Fahrt stieß sie gegen einen vorausfahrenden Kleintransporter. Beide Fahrzeuge hielten an, die Fahrer stiegen aus. Der Fahrer des Kleintransporters ging dann zur nahe gelegenen Polizeiwache, um den Unfall zu melden.

Doch die Geschichte begann damit erst: Die 46-Jährige stieg wieder in ihren Wagen und fuhr in Richtung Kückhoven davon. Auf der Kölner Straße kam sie nach Darstellung der Polizei am Ortsausgang Erkelenz aus bisher ungeklärter Ursache mit dem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Straßengraben.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 46-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr musste die Frau aus dem Fahrzeug befreien. Nach notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle wurde sie mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Erkelenzer Krankenhaus gebracht.

Nicht mehr bewohnbar

Gegen 11.05 Uhr ging dann bei der Feuerwehr und der Polizei die Meldung eines Brandes in einem Zweifamilienhaus an der Hauptstraße in Erkelenz-Lövenich ein – wie sich später herausstellte, war es die Wohnadresse der 46-jährigen Unfallfahrerin.

Als die Rettungskräfte am Einsatzort eintrafen, brannte die Erdgeschosswohnung in voller Ausdehnung. Im Obergeschoss hielt sich laut Polizei noch eine Bewohnerin auf, die aber unbeschadet das Gebäude verlassen konnte. Schnell hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, konnte aber nicht mehr verhindern, dass das gesamte Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es ist zurzeit nicht mehr bewohnbar.

Die Brandursache ist noch nicht bekannt, die Brandexperten der Polizei nahmen die Ermittlungen auf. Polizeisprecher Jürgen Heitzer nannte die Verkettung der Ereignisse „tragisch“. Die Hintergründe sind noch nicht geklärt.

Wegen der Löscharbeiten musste die Hauptstraße bis in die Abendstunden gesperrt werden.

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