Unesco-Projektschulen machen Wasser zum Thema

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Beim Unesco-Projekt dabei: (oben v.l.)Nils Mustert, Florian Olef, Felix Wellens sowie (unten v.l.) Martin Peters, Sebastian Kolar, Tom Esser und Florian Dahlmann.

Heinsberg. Unter Mitorganisation der Emschergenossenschaft in Essen und Duisburg fand die diesjährige Schülerfachtagung der Unesco-Projektschulen statt. Auch Schülerinnen und Schüler der Heinsberger Realschule waren mit von der Partie.

Aufgabe der Emschergenossenschaft ist es, die Lebensqualität der Menschen im Ruhrgebiet beispielsweise durch Renaturierung und Säuberung der Emscher zu verbessern.

Insgesamt 56 Schüler und Schülerinnen der Unesco-Projektschulen NRW waren zu dieser Tagung eingeladen, um sich in fünf Workshops mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Sieben Schüler der Städtischen Realschule Heinsberg nahmen in Begleitung des Konrektors Heinz Walther an den Workshops teil.

Unter dem Thema „ Emscher 3.0 – Zukunft gemeinsam entwickeln – Auf dem Weg zu blauen Infrastrukturen“ diskutierten und entwickelten die Schüler ein Web-2.0-Angebot für junge Menschen, um deren Bewusstsein für das Thema „sauberes Wasser“ zu schärfen.

Im Workshop „Leben am Fluss“ bestand die Aufgabe in der Entwicklung von Lehr-Lern-Bausteinen als Grundlage für Projekte für Kitas und Schulen im Grugapark. „Flüsse erzählen ihre Geschichte: Früher war nicht alles besser“ war Thema des dritten Workshops. Die Teilnehmer begaben sich in Hörde auf die Suche nach dem alten und neuen Emschertal, indem sie alte Zeitzeugnisse mit der jetzigen Situation abglichen.

Die vierte Gruppe schrieb im Projekt „Textwerkstatt“ vom Roman bis zum Comic literarische Texte, in denen sich die Teilnehmer mit dem Strukturwandel in der Region auseinandersetzten. Diese sollen den Teilnehmern eines weiteren Projektes Anregung zum Weiterschreiben geben. Geplant ist, die dann entstandenen Texte als Buch zu veröffentlichen.

Im fünften Workshop schließlich wurden die Schüler in ein ambitioniertes Projekt der Stadt Bottrop eingebunden, in dem geplant wird, in einem Gebiet von rund drei Hektar, wo vier Schulen angesiedelt sind, die Regenwassermengen vom derzeitigen Mischsystem abzukoppeln.

Am Ende der Schülerfachtagung erhielten die Schüler nach der Präsentation ihrer Ergebnisse viel Lob von der Jury für die Qualität ihrer Inhalte und die Art der Darstellung. Die sieben Heinsberger schauten auf drei interessante und produktive Tage zurück.

Besonders das Zusammentreffen und die Zusammenarbeit mit Schülern anderer Unesco-Projektschulen waren eine prima Erfahrung, bei der man den Gedanken dieses Schulnetzwerkes aktiv habe mitgestalten können, so die einhellige Meinung.

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