„Ulli Elch“: Neue Leiterin will neue Wege gehen

Von: anna
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Jugendarbeit gemeinsam mit den Jugendlichen wünschen sich Johannes Eschweiler, Deborah Ochs und Silke Esser (von links). Foto: anna

Heinsberg-Oberbruch. „Hallo zusammen, mein Name ist Deborah Ochs, und ich bin Sozialpädagogin, leite das Jugendzentrum Ulli Elch und bin für die Offene und Mobile Jugendarbeit in Oberbruch zuständig.“ So beginnt ein Brief, den in diesen Tagen viele Jugendliche in Oberbruch erhalten.

Ziel der neuen Leiterin des Oberbrucher Jugendheims ist es nämlich, Jugendarbeit nicht für, sondern gemeinsam mit den Jugendlichen im Stadtteil zu machen.

„Was fehlt dir in Oberbruch? Was könnten wir tun, um dies zu ändern?“, lauten dann auch zwei wesentliche Fragen, die Deborah Ochs bereits in ihrem Brief stellt. Es folgt ein Terminvorschlag. „Ich würde mich freuen, wenn du zu diesem Zeitpunkt auch zu Hause bist, damit ich mich mit dir unterhalten kann.“

Seit 1. September sei sie nun im Amt, erzählt Ochs, deren Stelle von der Gemeinschaft der Gemeinden Heinsberg-Oberbruch, vom Verein Jugend in Oberbruch und von der Stadt Heinsberg gemeinsam finanziert wird. Viele konzeptionelle Arbeiten seien zu Anfang notwendig gewesen. Danach sei es aufgrund der winterlichen Witterung bisher schwierig gewesen, die Jugendlichen tatsächlich auf der Straße anzutreffen, berichtet sie.

So entstand gemeinsam mit Pastoralreferent Johannes Eschweiler, mit Silke Esser, Sozialarbeiterin an der Haupt- und an der Realschule sowie Vorstandsmitglied von „Jugend in Oberbruch“ die Idee der sogenannten aktivierenden Befragung. Erste Ideen hat das Team auch schon selbst, die Deborah Ochs in ihren persönlichen Gesprächen mit den Jugendlichen ebenfalls diskutieren will. „Ein Dach über dem Kopf“ sei der bisher mehrfach geäußerte Wunsch nach einem Treffpunkt gewesen, so Eschweiler. Angedacht ist daher ein Bauwagen in Ortsmitte, den Deborah Ochs gemeinsam mit den Jugendlichen gestalten will, und für den dann auch die Inneneinrichtung in Form eines gemeinsamen Projekts erst geschaffen werden soll.

„Das ist mein Ort, den habe ich gestaltet, da geh ich hin“, beschreibt die Sozialpädagogin den Effekt, den sie sich als Endergebnis der Gespräche mit den Jugendlichen in Oberbruch erhofft, die in der nächsten Woche starten werden.

Wer keinen Brief von ihr erhält, kann sich auch gerne aktiv beteiligen. Deborah Ochs ist erreichbar per E-Mail: ochs@unsere-gvg.de oder über Facebook unter „Ulli Elch Oberbruch“.

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