Wassenberg-Orsbeck - Über die Ortsgrenzen hinaus: Eine enge Partnerschaft seit 20 Jahren

Über die Ortsgrenzen hinaus: Eine enge Partnerschaft seit 20 Jahren

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Wassenberg-Orsbeck. Die Feuerwehrleute aus Orsbeck und dem Wittenberger Vorort Straach verbindet seit 20 Jahren eine Partnerschaft.

Eigentlich fängt die Geschichte im Kriegsjahr 1944 an. Damals wurden unter anderem die Frauen und Kinder aus Wassenberg in die Umgebung der Lutherstadt Wittenberg evakuiert und vor den feindlichen Truppen, die im Anmarsch waren, in Sicherheit gebracht. Unter anderem befanden sich unter den damals Evakuierten auch Orsbecker, die in Straach, einem Vorort Wittenbergs, Zuflucht fanden.

Am 11. November 1996 feierte die Löschgruppe Orsbeck nach dem Martinszug mit den Ortsvereinen in der Gaststätte Thönnisen. Zu vorgerückter Stunde erfuhr man, dass in einem anderen Raum der Gaststätte Vertreter der Stadt mit der CDU-Fraktion des Rates der Gemeinde Straach zusammen saßen.

Zufällig erinnerte sich ein Mitglied an die Evakuierung im Krieg in diese Gemeinde, und es war schnell ein Kontakt hergestellt, da unter anderem der damalige Bürgermeister Werner Karius und sein Stellvertreter Manfred Pulz anwesend waren. Im Verlauf des Abends stellte sich heraus, dass der stellvertretende Bürgermeister aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Straach war, und so war man sich einig offizielle Kontakte zwischen den Wehren herzustellen. Es war die Geburtsstunde der Feuerwehrpartnerschaft.

Werner Karius, der als nicht aktives Mitglied der Feuerwehr zum Förderer der Partnerschaft wurde, bekam bereits vor einigen Jahren die goldene Ehrennadel der Orsbecker Löschgruppe verliehen. Im Abstand von zwei Jahren besuchen sich die Mitglieder der Wehren seit nunmehr 20 Jahren regelmäßig.

Im Jubiläumsjahr 2016 waren Straacher Wehrleute zu Gast in Orsbeck. Nach der Ansprache des Straacher Ortswehrleiters Dietmar Riedl und des Orsbecker Löschgruppenführers Matthias Frankowiak ließ man die vergangenen zwei Jahrzehnte noch einmal Revue passieren und erinnerte sich an lustige Momente aber auch an gestorbene Kameraden, die ihren Teil zur Partnerschaft beigesteuert hatten.

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