Über das Gefühl, es geschafft zu haben und den jähen Absturz

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Katja Kraus war die erste Frau im Top-Management eines Fußballvereins.

Heinsberg. Um „Macht – Geschichten von Erfolg und Scheitern“ geht es in einer neuen Ausgabe der beliebten Gesprächsreihe „Auf ein Wort mit . . .“ in der Heinsberger Buchhandlung Gollenstede. Nachdem sich zuletzt Sarah Wagenknecht in einer Reihe spannender Persönlichkeiten von Stefan Aust über Siegfried Buback oder Thilo Sarrazin bis Peter Kohl den Fragen von Rainer Herwartz stellte, begrüßt der verantwortliche Redakteur von Heinsberger Zeitung und Heinsberger Nachrichten diesmal Katja Kraus am Donnerstag, 11. April, 20 Uhr.

Tickets gibt es ab sofort in den Ticket-Shops des Zeitungsverlages Aachen, in allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter eventim.de im Internet.

Die heute 42-jährige Katja Kraus gelangte 2003 als erste Frau in das Top-Management eines großen Fußballunternehmens. Zuvor war sie Fußballnationaltorfrau und Olympiateilnehmerin, studierte Germanistik und Politik, war Pressesprecherin bei Eintracht Frankfurt und der UFA-Sports.

Nach acht recht erfolgreichen Jahren beim Hamburger Sportverein war man im Aufsichtsrat beim Bundesliga-Gründungsmitglied nicht mehr zufrieden mit dem Vorstandsvorsitzenden, der sie mitgebracht hatte. Im Mai 2011 war auch Schluss für sie. Ihr Vertrag wurde vorzeitig aufgelöst.

Zwei Tage nach ihrem Ausscheiden beginnt Kraus die Arbeit an einem neuen Projekt. Das Ergebnis liegt seit einigen Tagen vor: „Macht – Geschichten von Erfolg und Scheitern“. Ihr Buch ist der Versuch, die Definitionshoheit über ihre eigene Geschichte zurück zu bekommen.

Ihre eigene Erfahrung ermöglichte es ihr, grundsätzlich und offen vertrauensvoll mit zahlreichen Prominenten über Macht, Bedeutung und Bedeutungsverlust zu sprechen: über das Gefühl, es geschafft zu haben, über Druck und Verantwortung, über das jähe Ende einer Karriere und das Leben danach. Mit ihr sprachen unter anderen Björn Engholm, Maria Jepsen, Roland Koch, Hartmut Mehdorn, Gesine Schwan, Ole von Beust und Andrea Ypsilanti.

„Macht ist mit einem ungewöhnlich großen Rechercheaufwand entstanden und erstaunlich gut geschrieben“, urteilt die ansonsten sehr kritische TAZ. Die Gäste der Veranstaltung, die nach gute Tradition im Laufe des Abends Katja Kraus eigene Fragen stellen können, dürfen gespannt sein.

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