Trilagon: Beste Bedingungen für die Teilnehmer

Von: Anna Petra Thomas
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Getümmel im Wasser: Mehr als 100 Triathleten gehen beim Volks- und Jugendtriathlon am Lago Laprello in Heinsberg ins Wasser. Foto: Anna Petra Thomas
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Über gesperrte Straßen ging die Radstrecke, die vier Mal zu fahren war. Foto: anna
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Lokalmatador Hermi Limburg wurde Zweiter in seiner Altersklasse. Foto: anna

Heinsberg. „Ja, hier rechts!“ Lange bevor der Startschuss fiel und noch ohne Absperrungen waren die ersten Teilnehmer des achten Heinsberger Trilagon mir ihren Rädern schon auf Orientierungsfahrt im Werlofeld gleich hinter dem Lago Laprello unterwegs.

Die Bedingungen für den Volks- und Jugendtriathlon mit Schwimmen, Laufen und Radfahren am späten Sonntagvormittag waren bestens. „Perfekt, besser könnte es nicht sein!“, sagte Jac Derix, der wieder für den Waldfeuchter Triathlon-Verein ins Rennen ging, als einer von insgesamt 104 Einzelstartern. Hinzu kamen neun Dreier-Staffeln.

Veranstalter waren der Nordrhein-Westfälische Triathlon-Verband und die Stadt Heinsberg. Ausgerichtet wurden die Wettkämpfe vom TuS Oberbruch. Unzählige Helfer waren wieder dabei, bei Ralf Weingarten liefen alle Fäden zusammen. Und die vielen Freiwilligen hatten alle Hände voll zu tun, wie zum Beispiel Horst Rossow. Seine Aufgabe war die Kontrolle der Fahrräder: etwa die richtige Platzierung der Startnummer auf dem Rad, die Funktionsfähigkeit der Bremsen und der korrekte Sitz des Helms.

Hermi Limburg, vor zwei Jahren noch Sieger und einer der Lokalmatadoren, bereitete sich derweil auf die erste Prüfung des Tages vor: das Schwimmen. Im vergangenen Jahr sei er bei den Deutschen Meisterschaften gewesen, erzählte der Vize-Europameister im Duathlon (Laufen, Radfahren, Laufen). Für den Start in Heinsberg rechnete er sich allerdings kurz vor dem Start keine guten Chancen aus. „Es sind starke Holländer hier!“

Um die Bojen herum

Damit sollte er Recht behalten. Schon nach dem Schwimmen über 500 Meter rund um zwei gelbe Bojen durch den Lago Laprello hatte Daan Gehlen aus Herkenbosch die Nase vorn. In nur 6:15 Minuten bewältigte er die Strecke. Obwohl das Radfahren (21,2 km) nicht seine Paradedisziplin ist, ließ er auch dabei das Feld hinter sich. Und auch die zwei Laufrunden (5,0 km) rund um den Lago absolvierte der erst 17-Jährige bei seiner zweiten Teilnahme am Trilagon souverän und sicherte sich somit den Gesamtsieg in 1:02:19 Stunden. „Das Schwimmen war schnell. Das hat mir Flügel gegeben“, sagte er nach dem Einlauf ins Ziel.

Hermi Limburg war aber auch zufrieden. Mit einem furiosen Spurt auf den letzten Metern der Laufstrecke konnte er noch einen Konkurrenten hinter sich lassen und kam so auf Platz zwei in seiner Altersklasse. Derzeit trainiere er nicht so hart und nehme auch nicht an Wettkämpfen teil. Das wolle er nächstes Jahr wieder tun, wenn er in die nächste Altersklasse wechsle: „Das hier ist quasi mein vorolympisches Jahr.“

Die Zusammenlegung von Start und Ziel des Triathlons seit dem vergangenen Jahr und die Laufstrecke – jetzt zwei Mal rund um den Lago Laprello – gefiel ihm gut. „Die Strecke ist ein bisschen länger, aber es sind Zuschauer da. Das ist schöner“, sagte er. Lob fand auch er für die Organisation. „Die Anwohner sind ja schon beeinträchtigt“, erklärte er mit Blick auf die Vollsperrung für die Radstrecke. Bei anderen Wettkämpfen würden die Straßen oft nur einseitig gesperrt. „Auch das ist hier schöner.“

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