Kreis Heinsberg - Trauriger Spitzenreiter: Mit 110 km/h bei erlaubtem Tempo 50

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Trauriger Spitzenreiter: Mit 110 km/h bei erlaubtem Tempo 50

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Kreis Heinsberg. Mit einem „kleinen Blitzermarathon“ auf lokaler Ebene waren am Mittwoch Polizei und Kreisordnungsamt im Kris Heinsberg gemeinsam gegen Temposünder vorgegangen.

Diese Gemeinschaftsaktion konzentrierte sich auf das Stadtgebiet Hückelhoven und die eingemeindeten Ortschaften, denn gerade dortr war in letzter Zeit eine Häufung von Verkehrsunfällen zu beklagen, bei denen Menschen zu Schaden kamen, erklärte die Pressestelle der Kreispolizeibehörde.

„Überhöhte Geschwindigkeit ist Killer Nummer eins!“ Diesen zu bekämpfen, dies sei das gemeinsame Interesse von Polizei und Kreis Heinsberg und diene der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, heißt es in einer Presseinformation der Polizei vom Donnerstag, in der die Ordnungshüter Bilanz gezogen haben.

Knapp 7000 Fahrzeuge passierten am Mittwoch die Geschwindigkeitsmessfahrzeuge von Kreis und Polizei. Davon waren 339 zu schnell unterwegs.

Unfallhäufungspunkte

Die Messstellen wurden laut Polizei gezielt nach den Unfallhäufungspunkten ausgewählt, wie zum Beispiel auf der Parkhofstraße oder der Martin-Luther-Straße. Dort hätten sich Unfälle durch nicht angepasste Geschwindigkeit, bei denen schwächere Verkehrsteilnehmer, nämlich Fußgänger und Radfahrer, verletzt worden seien. Von den 339 Temposündern kamen die meisten mit einem Verwarnungsgeld davon. 17 waren aber so schnell, dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet wurde und Punkte in Flensburg verhängt werden.

Trauriger Spitzenreiter war nach Einbruch der Dunkelheit auf der Gladbacher Straße ein Autofahrer mit 110 km/h bei erlaubtem Tempo 50. „Diesen Raser erwartet neben einem saftigen Bußgeld ein Fahrverbot“, erklärte ein Polizeisprecher. Eine auffallend hohe Quote an Geschwindigkeitsüberschreitungen sei in den Abendstunden in Ratheim auf der Heerstraße festgestellt worden. Innerhalb von nur zwei Stunden seien dort 49 Fahrer zum Teil erheblich zu schnell unterwegs gewesen, das sei jedes siebte Fahrzeug gewesen.

Kontrollen jederzeit möglich

Polizei und Ordnungsamt wiesen darauf hin, dass auf den Straßen im Kreis jederzeit und überall mit Tempokontrollen zu rechnen sei, „da dies für die Sicherheit im Straßenverkehr unerlässlich ist“.

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