Trauer um Manfred Craenen

Von: agsb
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Gangelt-Breberen. Mit Bestürzung musste die Vereinigte Schützenbruderschaften Breberen-Brüxgen eine mehr als traurige Nachricht hinnehmen: Manfred Craenen starb im Alter von 58 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.

Manfred Craenen wurde in Schalbruch geboren, trat dort mit 15 Jahren der Schützenbruderschaft bei und wurde 1978 Schützenkönig. 1980 schloss sich Manfred Craenen der Vereinigten Schützenbruderschaft Breberen-Brüxgen an, erlangte 1989 in Breberen die Königswürde.

Ehrenamtlich zeigte Manfred Craenen großen Einsatz, das Schützenwesen war sein Lebenswerk. Von 1990 bis 1993 sowie von 1996 bis heute leitete Craenen als Schießmeister die Schießsportabteilung der Bruderschaft, forcierte stets das große Schießturnier aller Ortsvereine und war im Nachwuchsbereich sehr aktiv. Manfred Craenen war maßgeblich am Aufbau des Breberner Schützenheimes beteiligt. Seine Schießanlage ist mittlerweile eine der modernsten Anlagen im Dekanat und darüber hinaus. Craenen hat eine große Schießabteilung in Breberen aufgebaut.

In Vereinen stark engagiert

Darüber hinaus war er von 1989 an insgesamt 20 Jahre lang stellvertretender Dekanatsschießmeister des Dekanates Gangelt-Selfkant. Als Würdigung seiner außergewöhnlichen Arbeit wurde er 1999 mit dem Ehrenkreuz des Sports in Silber ausgezeichnet. In der Breberner Bruderschaft war Manfred Craenen seit 1980 Offizier und von 1994 an als Hauptmann im Offizierscorps tätig, er gehörte dem Vorstand seit 1990 an. Für sein Lebenswerk wurde ihm vom Bund der Historischen deutschen Schützen das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz verliehen.

„Mit Manfred Craenen verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit. Er hinterlässt eine Lücke, die nur schwerlich zu schließen sein wird“, so Präsident Peter Killen.

Darüber hatte Manfred Craenen seit über 35 Jahren den Vorsitz des „Kegelclubs Hau-Drauf“, einer Vereinigung von zehn Breberner Ehepaaren, die sich im Breberner Ortsleben sozial und gemeinnützig sehr engagieren.

„Ferner war Manfred 30 Jahre lang einer von drei Vorsitzenden und die treibende Kraft des Schümmer Dorfvereines. Das Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Marita und seinem Sohn Frederik“, so Peter Killen weiter.

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