Traditionself von Bayer Leverkusen gewinnt viele Freunde

Von: dmd
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Das Team aus der Region: Die heimischen Spieler schlugen sich vor allem in der ersten Halbzeit wacker gegen Leverkusens Traditionsmannschaft. Foto: Daniela Mengel-Driefert
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Die Gäste aus Leverkusen: Die Traditionsmannschaft von Bayer 04 siegte in Brachelen mit 8:0. Fotos (3): Daniela Mengel-Driefert Foto: Daniela Mengel-Driefert
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Jens Nowotny (dunkles Trikot) – WM-Dritter 2006 – war in der ­Bayer-Traditionsmannschaft dabei. Foto: Daniela Mengel-Driefert

Hückelhoven-Brachelen. An diesem „historischen“ Tag, an dem Deutschland Italien erstmalig in einem Pflichtspiel besiegt hat, stand auch Brachelen in Sachen Fußball kopf. Der SV Brachelen veranstaltete einen Tag des Fußballs. Der Höhepunkt: Die Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen trat gegen einen Zusammenschluss von Spielern aus der Region an.

Im Bayer-Team stand auch der ehemalige Nationalspieler Jens Nowotny, der 48 Länderspiele für Deutschland absolvierte und mit der Nationalmanschaft den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft 2006 erreichte. Auch Falko Götz, Karsten Baumann oder Marcus Feinbier waren mit von der Partie. Nicht aktiv auf dem Platz, aber als Zaungast zu entdecken war Ulf Kirsten. Er schoss in seiner Laufbahn mehr als 180 Bundesligatore und bestritt 100 Länderspiele; 49 für die DDR und 51 für das vereinte Deutschland.

Den Kontakt zu Leverkusen hatte Samir Chaar hergestellt. Er lebt in der Region, ist langjähriges Bayer-Mitglied und bezeichnet sich selbst als Edelfan. Er steckte irgendwann den Kopf mit Teammanager Michael Kentschke zusammen. „Er ist schuld, warum wir heute hier sind“, zeigte Kentschke lachend auf Chaar.

Sie planten und vereinbarten einen Termin, der ursprünglich in Golk­rath stattfinden sollte. Nachdem dieser aber dort nicht umsetzbar war, übernahm der SV Brachelen die Ausrichtung. Die Traditionsmannschaft absolviert rund 20 Benefizspiele im Jahr, so Kentschke.

Nach dem Einlaufen der Spieler – mit strahlenden Bambini an den Händen – entsprach der Spielverlauf den Erwartungen. Die Traditionsmannschaft spielte überaus fair, behielt jedoch schnell die Oberhand. Dennoch machte das Team aus der heimischen Region in der ersten Spielhälfte eine gute Figur und hielt gut dagegen.

Zur Halbzeitpause stand es 2:0 für Bayer. Das Endergebnis mit 8:0 fiel dann aber doch deutlich aus. „Das ist klar, sagte Stefan Matzerath, Vorsitzender des SV Brachelen, „da ließ natürlich die Kondition nach.“ Fünf der acht Tore erzielte Marcus Feinbier, der 1988 mit Bayer 04 den UEFA-Pokal gewann.

Der Brachelener Vereinsvorsitzender Matzerath zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. „Wir haben die Organisation und Logistik gestemmt. Als Ersatzausrichter haben wir das sehr gerne gemacht.“ Die Traditionsmannschaft habe sich als gestandenes, bodenständiges Team präsentiert; sie hatte auch kleine Gastgeschenke wie verschiedene Fanartikel mitgebracht. „Die Traditionsmannschaft hat einen tollen Eindruck hinterlassen und sicherlich viele Freunde hier gewonnen“, so Matzerath.

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