Tödliches Überholmanöver: Zeugen gesucht

Von: red/pol
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Unfall Unterbruch
Der Motorradfahrer war gegen die Fahrertür des Autos geprallt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Foto: CUH
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Der Motorradfahrer war gegen die Fahrertür des Autos geprallt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Foto: CUH
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Der Motorradfahrer war gegen die Fahrertür des Autos geprallt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Foto: CUH
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Der Motorradfahrer war gegen die Fahrertür des Autos geprallt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Foto: CUH

Heinsberg. Nach dem tödlichen Unfall in Heinsberg am Donnerstag, bei dem ein 25-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen war und vier Insassen eines Autos verletzt wurden, hat die Polizei am Freitag einen Zeugenaufruf gestartet. Geklärt werden sollen der Unfallhergang und die Fahrweise des Motorradfahrers, der bei einem Überholmanöver gegen ein Auto geprallt war.

Wie die Polizei Heinsberg am Freitag mitteilte, haben die Ermittlungen ergeben, dass der Motorradfahrer von Heinsberg her kommend zunächst auf der Unterbrucher Straße unterwegs war, dann die Kreuzung Bundesstraße 221/Landstraße 230 - die Kreuzung am „Real“-Einkaufszentrum - überquerte und schließlich weiter auf die Wassenberger Straße fuhr.

Dort hatten gegen 15.35 Uhr zwei Autos angehalten. Der vordere Fahrer wollte nach links auf das Gelände eines Küchenstudios abbiegen und wartete dafür eine Lücke im Gegenverkehr ab. Der Motorradfahrer setzte zum Überholen an und zog genau in dem Moment an den beiden Fahrzeugen vorbei, als das vordere Auto abbog.

Das Motorrad stieß frontal gegen die Fahrertür des Wagens. Der 25-Jährige erlitt durch die Wucht des Aufpralls schwerste Verletzungen. 

Nach erster Versorgung an der Unfallstelle wurde er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. „Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte dem 25-jährigen Motorradfahrer aus Heinsberg nicht mehr geholfen werden“, teilte die Polizei Heinsberg später mit. „Gegen 17.30 Uhr erreichte uns die traurige Nachricht, dass der der junge Mann im Krankenhaus verstorben ist.“

Der 26-jährige Fahrer des Kleinwagens und die drei übrigen Insassen im Alter von 23, 50 und 51 Jahren, alle aus Aachen, erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden an der Unfallstelle ärztlich versorgt.

„Zur Klärung des Unfallgeschehens, aber auch zur Fahrweise des jungen Motorradfahrers vor dem tragischen Verkehrsunfall sucht die Polizei dringend nach Zeugen“, teilte die Dienststelle am Freitag mit. Wer Hinweise hat, wird gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat der Polizei in Heinsberg, Telefon 02452/920-0, in Verbindung zu setzen.

Während der Bergung der Verletzten und der Aufnahme des Unfalls war die Bundesstraße 221 zwischen der Landesstraße 230 und der Wurmstraße bis etwa 17.20 Uhr komplett gesperrt. Die schwer beschädigten Fahrzeuge wurden abtransportiert.

Der Rettungsdienst des Kreises Heinsberg war mit einem Notarzteinsatz­wagen, zwei Rettungswagen und einem Krankentransportwagen im Einsatz. Feuerwehrkräfte der Löschgruppe Unterbruch und der Heinsberger Verwaltungsstaffel reinigten die Fahrbahn von ausgelaufenen Flüssigkeiten.

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