Wassenberg - Tief in der Gefahrenzone: Feuerwehrleute bilden sich weiter

Tief in der Gefahrenzone: Feuerwehrleute bilden sich weiter

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Die Beteiligten des Atemschutzlehrgangs bei der Feuerwehr.

Wassenberg. Atemschutz ist in der Feuerwehr eine nicht mehr wegzudenkende Schutzausrüstung. Sie ermöglicht es den Einsatzkräften, weit in die Gefahrenzone vorzudringen, um dort Menschen zu retten, Feuer zu bekämpfen und Schaden zu verhindern.

Da der Atemschutzeinsatz eine extrem anstrengende und gefährliche Tätigkeit ist, sind die Anforderungen an den Geräteträger und die Ausbildung hoch. Schon vor Beginn des Lehrgangs wird die gesundheitliche Eignung von einem autorisierten Arzt geprüft. Das notwendige Fachwissen und der Umgang mit den Atemschutzgeräten ist 13 Feuerwehrmännern in einem 35-stündigen Lehrgang vermittelt worden.

Dabei gab es neben theoretischen Themen – wie beispielsweise Grundlagen der Atmung, Atemgifte und Atemschutzeinsatzgrundsätze – mehrere praktische Übungen. So ging es nach einer „Gewöhnungsübung“ in die Atemschutzübungsstrecke nach Erkelenz, in der jeder Atemschutzgeräteträger einmal im Jahr sein „Können“ beweisen muss.

Hier gilt es, neben einem Konditionsteil mit einer Endlosleiter, einem Laufband und einem Fahrradergometer, sich in einer verdunkelten Übungsstrecke orientieren zu können. Als Höhepunkt wurde eine Realbrandausbildung bei der benachbarten Feuerwehr in Wegberg angeboten. Dabei machten die Teilnehmer Erfahrungen mit Feuer und Hitze in geschlossenen Räumen.

Praktische Prüfung

Am Ende des Lehrgangs fand unter dem Beisein des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr, Frank Vondahlen, und den Lehrgangsleitern, Franz-Konrad Schlösser und Konrad Willms, sowohl eine theoretische als auch eine praktische Prüfung statt, die von allen teilnehmenden Kameraden mit Erfolg bestanden wurde.

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