Heinsberg-Kirchhoven - Theatergruppe: Schwank im Doppelpack

Theatergruppe: Schwank im Doppelpack

Von: Anna Petra Thomas
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Sie wollen die Lachmuskeln ihrer Zuschauer auch in diesem Jahr wieder strapazieren: die Mitglieder der Theatergruppe der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft in Kirchhoven. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Kräftig geprobt hat über den Jahreswechsel auch dieses Mal wieder die Theatergruppe der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft in Kirchhoven. „Vöhl Honger, e bitschkes schwanger un en Bröllkauv“ heißt das Stück, das in diesem Jahr gleich an zwei Abenden in der Mehrzweckhalle an der Grundschule aufgeführt wird: als Theaterabend am Freitag, 16. Januar, um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), und im Rahmen des Familienabends der Schützenbruderschaft am Samstag, 17. Januar, ebenfalls um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Beim Familienabend gehören zudem eine Gesangsdarbietung des Pfarr-Cäcilienchors und eine Verlosung zum Programm.

Schwangere Tochter

Das Lustspiel in drei Akten, das im Original „Der störrische Brautvater“ heißt und von Walter G. Pfaus geschrieben wurde, steht in Kirchhoven unter der gewohnten Regie von Waltraud Philippen. Für Fuhrunternehmer Hubert Schörjers (Gerd Geiser) kommt es darin knüppeldick. Zunächst erfährt er, dass seine Tochter Diana (Vera Geiser) vom Sohn seines Erzfeindes schwanger ist. Dann gesteht ihm seine Schwester Sophie (Petra Claßen) ein Verhältnis mit seinem Fahrer Jupp (Jürgen Houben).

Ausrasten und tyrannisieren

Doch damit nicht genug, die Nachbarin Frau Dickmann (Sabine Heggen) hetzt ihm auch noch das Gewerbeaufsichtsamt auf den Hals. Grund genug für Hubert, vollkommen auszurasten und alle zu tyrannisieren. Dann steht auch noch der zukünftige Schwiegersohn Peter Pratels (André Geffers) mit seinen Eltern Franz (Christoph Geiser) und Beate (Nadine Hörter-Timmermanns) vor der Tür, weil er um die Hand seiner Liebsten anhalten will.

Die bereits seit 25 Jahren währende Fehde zwischen den beiden Vätern endet in einem Wettstreit, bei dem Schwester Sophie als Ringrichterin fungiert. Hubert ist nach wie vor gegen die Hochzeit – und dann wendet sich auch noch seine Frau Margret (Kerstin Baltes) gegen ihn. Das grenzt an Meuterei! Wird geheiratet? Werden Hubert und Franz wieder Freunde? Was passiert mit dem Fuhrunternehmen? „Schauen Sie selbst!“, lautet die Einladung der Theatergruppe zu gleich zwei kostenfreien Vorstellungen. Weiter engagieren sich darin Katja Ohligschläger als Souffleuse und Jaqueline Günther als Maskenbildnerin.

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