Technik-Fachoberschulklassen mit Motto: „Meine Umwelt – unsere Energie“

Von: agsb
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Am Stand zum Thema Fracking zeigten sich die Projektteilnehmer bestens vorbereitet. Foto: agsb
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Blick durch die VR-Brille „Was zeigt die Zukunft“. Foto: (agsb)

Kreis Heinsberg. Der neue Geilenkirchener Bürgermeister Georg Schmitz besuchte als einer der ersten eine nicht alltäglich Präsentation im Berufskolleg Ernährung – Sozialwesen – Technik des Kreises Heinsberg in Geilenkirchen und zeigte sich beeindruckt.

Die Technik-Fachoberschulklassen 12 präsentierten ihre Arbeit zur Projektwoche „Meine Umwelt – unsere Energie in der Region“. Rund 40 Schülerinnen und Schüler hatten sich verschiedener Themen angenommen und waren für mindestens eine Woche vertieft in Sachen Umwelt und Energie aktiv. In den einzelnen Gruppenarbeiten befassten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem jeweiligen Thema.

Da ging es um Fracking ebenso wie Energiegewinnung auf dem Meer, um Energiebilanz bei der Sanierung oder ökologisches Bauen“, um Abfallverwertung und den Braunkohletagebau Garzweiler sowie um den Öffentlichen Personennahverkehr mit einer für die Politik interessanten Frage: Wäre es sinnvoll, den ÖPNV kostenfrei anzubieten, damit weniger Autos auf den Straßen fahren und um die Umwelt nicht zu beschädigen?

Die acht Gruppen hatten kleine Messestände aufgebaut, boten reichlich Infomaterial für die Schulklassen, die im Laufe des Tages Unterricht in einer besonderen Form erhielten. Das Organisationteam mit Lasse Bredies, David Lindeza, Gotthard Jelinski und Marcel Lintz begrüßten zu den jeweiligen Startzeiten die Gäste und stellten kurz die Projekte vor.

Die jeweiligen Projektgruppen hatten viele Infos gesammelt, teilweise sehr gute Power-Point-Präsentationen erarbeitet und waren an den Ständen gut vorbereitet. So befassten sich Kitty Sofie Alne, Marcel Bongartz-Fiegen, Benjamin Uzoma und Valentin Ganje mit dem Thema Garzweiler. Sie präsentierten Infos zur Geschichte, zur Geologie der Lagerstätte, zur Umsiedlung der Ortschaften, zu Umweltprobleme und zu dem Restloch. Um es zu füllen, soll ab 2045 über einen Zeitraum von 40 Jahren Wasser aus dem Rhein – rund 60 Millionen Kubikmeter jährlich – in das Loch geleitet werden.

Dieser See soll eine Größe von 23 Quadratkilometern haben und bis zu 185 Meter tief sein und eine Füllmenge von zwei Milliarden Kubikmetern Wasser aufweisen. Die Gruppe befasste sich im Zusammenhang mit der Braunkohle mit der Umsiedlung der Ortschaften und den Umweltproblemen durch die Grundwasserabsenkung. „Ich finde es beeindruckend, welche Macht große Konzerne haben und wie man dann so ein Projekt durchsetzt“, sagte Marcel Bongartz-Fiegen, der selbst politisch sehr interessiert ist.

Auch im Blickpunkt stand das Thema Fracking. Auch da hatten sich die Teilnehmer bestens vorbereitet und ein Modell errichtet.

Der Stand „Virtual Reality“ (VR) war stets umlagert, denn dort gab es einen Blick in die Zukunft. Die VR-Brille ermöglichte diesen Blick in eine Scheinwelt mit moderner Zukunft. Viele Jugendliche blickten selbst in die Zukunft und hatten zum ökologischen Bauen viele Fragen. „Ab welcher Dicke ist eine Dämmung wirtschaftlich?“ So lautete eine von vielen Fragen.

Es gab bei dieser Präsentation zur Projektwoche auch Fragebögen, um die Gespräche zwischen Besuchern und Schülern anzuregen. So konnten alle die Fragen selbst beantworten. Ob die Antworten richtig waren, sagten dann die Projektexperten.

Die Lehrerinnen und Lehrer zollten den Projektgruppen ein sehr großes Lob. Und die Schülerinnen und Schüler sammelten wichtige Erfahrungen in Sachen Teamarbeit.

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