Wassenberg - Talentwettbewerb: Forschen in der Schule

Talentwettbewerb: Forschen in der Schule

Von: Nicola Gottfroh
Letzte Aktualisierung:
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Grundschüler Leonard Winkens präsentierte den Besuchern seinen selbstgebauten Vulkan. Nicht nur die Eltern, auch die Leiterin des Selbstlernzentrums, Ute Chabrie, zeigte sich begeistert. Foto: Gottfroh

Wassenberg. Zwar konnte man die Erschütterung nicht spüren. Und auch keine Aschewolke, die den Himmel zu verdunkeln vermochte, stieg in die Luft. Und dennoch, das darf man ruhig glauben, ist in Wassenberg jüngst ein Vulkan ausgebrochen.

Freilich einer im Miniaturformat und nicht ganz so heiß glühend wie ein echter – doch ansonsten stand dieser Vulkan einem echten in nichts nach. Schüler der Grundschule am Burgberg zeigen die Ergebnisse des Selbstlernzentrums. Vulkanausbruch und eine Reise in das alte Rom. Besucher begeistert. Die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Am Burgberg zeigten in der Aula der Schule ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und jedem, der es gerne sehen wollte, was sie am Selbstlernzentrum so alles angepackt hatten.

Wissenshungrig

Wie der Name schon sagt, arbeiten die besonders wissenshungrigen Kinder der Schule im Selbstlernzentrum eigenverantwortlich an selbst gewählten Themen oder in Experimentiergruppen. Beaufsichtigt und betreut wurden sie dabei von Sascha Albrecht, Susanne Reismann und Ute Chabrie, der Leiterin des Selbstlernzentrums.

Aus alten und neuen Medien, mit Power-Point-Präsentationen und auf Plakaten stellten sie nun ihr Thema vor. Grundschüler Leonard Winkens zum Beispiel hatte das Thema Vulkane gewählt. In der Präsentationsgruppe erklärte er den Erwachsenen und Mitschülern, welche Eigenarten ein Vulkan besitzt und packte dann stolz den Mini-Vulkan aus, den er mit freundlicher Unterstützung einer chemischen Reaktion zum Ausbrechen brachte.

Auch die anderen Kinder beeindruckten mit ihrem Darbietungen. Sie hatten sich Themen aus dem Tierreich gesucht, dozierten über die antiken Olympischen Spiele, entführten das Publikum ins alte Rom, nach Kasachstan oder packten die Instrumente aus und beeindruckten mit musikalischen Präsentationen.

Als Ute Chabrie die Kinder vor der großen Zurschaustellung fragte, was sie sich von dem Tag wohl erhoffen, antwortete Grundschüler Simon nach kurzem Überlegen: „Die Besucher zum Staunen bringen“. Keine Frage, das ist den Kindern gelungen. Denn die Erwachsenen staunten über das Talent des Nachwuchses. Und zwar nicht schlecht.

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