Heinsberg - Talentförderung: Wer mehr Musik will, bekommt „Amadeus“

Talentförderung: Wer mehr Musik will, bekommt „Amadeus“

Letzte Aktualisierung:
4799985.jpg
Sind am neuen Projekt an der Jugendmusikschule beteiligt: Greta Winkelhorst, Nicole van Hooijdonk, Paul Kries, Cellolehrerin Johanna Peiler (vorne v. l.), Theo Krings, Helmer Birkenbach, Jorin Jorden, Hannah Heinrichs, Jakob Gerards und Peter Deckers.

Heinsberg. Mehr Musik für die, die mehr wollen. So lautet das Motto des Projekts „Amadeus“, das die Jugendmusikschule Heinsberg zur Förderung besonders begabter junger Musiker gestartet hat. Mit Unterstützung des Rotary Clubs Heinsberg konnte ein Paket geschnürt werden, das junge Künstler gleich über ein ganzes Bündel verschiedener Maßnahmen dauerhaft unterstützen soll.

Dazu gehören neben der kostengünstigen Möglichkeit für mehrere Unterrichtseinheiten pro Woche auch die Zusatzbetreuung für Kammermusik oder Korepetition, gemeinsame Konzertbesuche oder spezielle Kurse mit besonderen Künstlern oder Hochschullehrern.

Das neue Projekt ergänzt die bereits bestehenden besonderen Angebote der Musikschule zum Beispiel zur Studienvorbereitung und in der Vorberufsausbildung und richtet sich besonders an jüngere Kinder. Den Anfang der besonderen Aktionen in diesem Jahr machte am letzten Wochenende ein Meisterkurs für Streicher. Mit Jorin Jorden war der Solocellist der Lütticher Oper nach Heinsberg gekommen, um einen ganzen Tag mit vier jungen Cellisten zu arbeiten. Für jeden blieb so reichlich Zeit zur individuellen und intensiven Betreuung. Natürlich waren die Instrumentallehrer der Schüler auch dabei, so dass die Anregungen und Ergebnisse effektiv in den gemeinsamen Arbeits- und Unterrichtsalltag übertragen werden können.

Gespannt verfolgten die jungen Künstler den Ausführungen ihres renommierten Lehrers nicht nur im eigenen Unterricht, sondern auch in den Stunden der Kameraden. Schüler, die am „Amadeus“ Projekt teilnehmen, unterziehen sich an ihrem Instrument einer besonderen Beurteilung. Für sie gilt ein individueller und anspruchsvoller Lehrplan, dessen Einhaltung regelmäßig überprüft wird. Die maximale Teilnehmerzahl ist wegen des hohen Aufwandes begrenzt.

Allerdings stehen die einzelnen, durch das Projekt ermöglichten besonderen Aktionen grundsätzlich auch solchen Schülern offen, die vielleicht ansonsten nicht zum engeren Kreis der „Amadeus“-Klasse gehören. Voraussetzung ist, dass es freie Plätze gibt und ein Schüler ein besonderes Interesse und Engagement zeigt. Mehr soll es eben für die geben, die mehr wollen und auch bereit sind, dafür mehr zu tun.

Für die vier jungen Cellisten Greta Winkelhorst, Nicole van Hooijdonk, Paul Kries und Hannah Heinrichs war der erste öffentliche Kurs des Projektes gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit, sich auf den Ende Januar anstehenden Wettbewerb „Jugend musiziert“ vorzubereiten. Auch Vertreter des Rotary Clubs waren gekommen, um sich ein Bild von der Arbeit zu machen. Gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten der Stadt Heinsberg Jakob Gerards und Schulleiter Theo Krings nutzten Helmer Birkenbach und Peter Deckers die Gelegenheit, das neue Logo zu präsentieren, das in Zukunft für die „Amadeus“-Kinder in Heinsberg stehen soll.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert