Erkelenz - Talente überzeugen auf der Open Stage

Talente überzeugen auf der Open Stage

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
9657739.jpg
Ganz stark: Auch Error aus Wegberg haben sich für das Jahresfinale qualifiziert. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Die Open Stage wird immer beliebter. Die Organisatoren Frank Rimbach und Norbert Krüger hatten das richtige Näschen und präsentierten zum dritten Mal in der Leonhardskapelle sechs Nachwuchskünstler und Bands, die es drauf und karrieremäßig noch vor sich haben.

Dabei reichte das Repertoire von allerhand Musik bis hin zu dem jungen Vortragskünstler Jérôme Schüller, der mit einem eigenen und eigenwilligen Text beim Publikum punktete oder Daniel Bongartz, der mit seinen Qualitäten als Sänger und Songwriter das Publikum überzeugen konnte. Dem Hückelhovener Quartett Querbeat oblag es, im Rahmen der Open Stage den kapelleneigenen Flügel erstmals mit einzubeziehen.

Zum Publikum: Waren es anfangs noch die Freunde und Familienangehörigen der Nachwuchstalente, die ihnen in der Leonhardskapelle Rückendeckung gaben, so waren bei der jüngsten Veranstaltung auch viele Zuschauer da, die direkt keinem der Künstler zuzuordnen waren. Das Prinzip Open Stage hat sich also herumgesprochen. Zumal es neben den angekündigten Künstlern auch immer wieder Überraschendes aus der Feder von Frank Rimbach zu hören gibt, der an der Gitarre von Krüger begleitet wird. Diesmal überraschte er mit einem vertonten Gedicht über den Disput zwischen Vater und Sohn sowie einer Hommage an den US-amerikanischen Altmeister Charles Bukowski.

Den Eisbrecher machten sechs junge Damen aus Wegberg, die unter dem Namen Error schon bei der ersten Open Stage im September als spontane Meldung einen guten Eindruck hinterlassen hatten. Julia Berger hatte darüber hinaus auch mit einer Eigenkomposition abgeräumt und das erste Goldene T-Shirt in der Geschichte von Open Stage und damit auch ein Recall-Ticket für das Jahresfinale im November eingestrichen.

Um es vorwegzunehmen: Error schafften es auch als Gruppe ins Finale, aber da mussten die Mädels kämpfen und sich am Ende den ersten Platz und das T-Shirt mit der Mönchengladbacher Bluesformation Unerhoert teilen. Die beiden Sieger hatten sich im Stechen herauskristallisiert, an dem auch die kraftvolle Band Neolog aus Jülich teilgenommen hatte. Am Ende war es ein Punkt, der Neolog auf den zweiten und die beiden Konkurrenten gemeinsam auf den ersten Platz brachte. Auch damit hatte Open Stage ein Novum erreicht, denn bislang war ein Stechen unter den Teilnehmern nicht nötig gewesen.

„Das zeigt, dass die Messlatte bei vielen, die hier auftreten, hoch gehängt ist“, betonte Organisator Rimbach nach dem umjubelten Finale. Die nächste Open Stage findet wieder in der Leonardskapelle am 25. April statt. Wer Lust hat und es sich zutraut, kann sich unter www.openstageerkelenz.de melden. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert