Tafel erinnert an Autor und Ideengeber Hanns Heidemanns

Von: Johannes Bindels
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Ehre, wem Ehre gebührt: Familienangehörige und die Laudatoren Bürgermeister Manfred Winkens (2.v.r.) und Sepp Becker (r.) neben der neu installierten Gedenktafel für Hanns Heidemanns an der Mauer Am Buir in Wassenberg. Foto: Johannes Bindels

Wassenberg. Mit einer kleinen Feier wurde die Anbringung der Gedenktafel für den Ehrenbürger und Generalapotheker Hanns Heidemanns Am Buir in Wassenberg begangen. Auf Initiative des Heimatverein Wassenberg wurden die Verdienste des Heimatforschers, Autors und Ideengebers mit der Erinnerungstafel gewürdigt.

„Im Januar wäre Hanns Heidemanns 90 Jahre alt geworden“, begann Sepp Becker als Vorsitzender des Heimatvereins seine Laudatio. Seit seiner Pensionierung als Generalapotheker im Jahr 1987 habe Hanns Heidemanns sich viele Verdienste um die Stadt Wassenberg erworben.

1927 in Aachen geboren, habe er seine Kindheit während der Naziherrschaft erlebt und sei im letzten Kriegsjahr noch als Soldat verpflichtet worden. Nach seinem Studium habe er seine Karriere in der Bundeswehr gemacht und sei als Generalapotheker und Inspizient Wehrpharmazie der Bundeswehr weltweit tätig gewesen, betonte Becker. Dafür sei er mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet worden.

Ehrenbürger

Mit dem Ende der Dienstzeit zog Heidemanns mit seiner Familie von Koblenz in das Stammhaus seiner Familie in Wassenberg. Seit 1987 habe Heidemanns 25 Jahre als Heimatforscher, Autor und als Ideengeber in Wassenberg gewirkt. Für dieses Engagement und positive Wirken erhielt Heidemanns im Jahr 2000 den Rheinlandtaler und wurde 2002 Ehrenbürger der Stadt Wassenberg. Hanns Heidemanns sei menschlich und humorvoll gewesen. Er habe gut zuhören können und sei ein in sich ruhender Mensch gewesen. Sein großes Engagement für die Stadt sei ohne die Unterstützung seiner Familie mit seiner Frau Ilse und seinen Töchtern, Inge Brecht und Brigitte Diederich, nicht möglich gewesen. Dafür gebühre ihnen Dank, betonte Becker.

Am 28. August 2012 sei Hanns Heidemanns in Wassenberg gestorben. Bei der Trauerfeier habe Bürgermeister Manfred Winkens formuliert, dass er „in Wassenberg nie vergessen werde“, zitierte Becker. Die angebrachte Gedenktafel unterstütze dieses Versprechen. „Gleichzeitig erinnern wir den Bürgermeister daran, dass auch eine Straße nach Heidemanns benannt werden soll“, fügte Becker an.

Dies sei Ziel, welches möglichst in der Innenstadt baldigst realisiert werden solle, bestätigte Winkens. Für die Familie Heidemanns bedankte sich Tochter Brigitte Diederich mit einer Anekdote des Vaters: „Wenn er mit neuen Menschen zusammentraf, dann wussten diese spätestens nach zehn Minuten, was und wo Wassenberg war“, bestätigte sie das unermüdliche Wirken des geehrten Vaters für Wassenberg.

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