SV Niersquelle Kuckum: Zusammenhalt ist die große Stärke

Von: sie
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Erkelenz-Kuckum. Das Thema Umsiedlung beschäftigt den SV Niersquelle Kuckum. Bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal, die 51 der 130 Mitglieder besuchten, sprach Vorsitzender Thomas Portz die Sportplatzsituation an.

„Wir haben am neuen Ort kein Anrecht auf einen Sportplatz“, sagte Portz. Denn 1989 hatte Rheinbraun – jetzt RWE – den aktuellen Platz gekauft. „Wir sind in Gesprächen mit der Stadt Erkelenz und werden alles in die Waagschale werfen, um einen vernünftigen Platz zu bekommen“, versprach Portz.

Am neuen Standort soll auch ein Vereinsheim „aus Stein“ gebaut werden. „Menpower und finanzielle Eigenleistung sind gefragt“, sagte Portz. Planziel für die Sportanlage sei 2019/2020. Im ersten Drittel möchte man mit dem Bau des Vereinsheims beginnen, ehe der Umsiedlungsstress alle erfasst. Zweckgebunden für das Vereinsheim hat der SV-Vorstand schon den Überschuss aus der Verlosung während des Oktoberfestes zurückgelegt.

Thomas Portz ist überzeugt, dass man mit dem guten Zusammenhalt im Ort und im Verein zu einem guten Ergebnis kommen wird. Gute Ergebnisse hatten die Fußballer des SV Niersquelle im vergangenen Jahr zur Genüge erzielt. Im Kalenderjahr 2015 hat die erste Mannschaft in der Kreisliga A insgesamt 65 Punkte geholt (32 in der Rückrunde der vergangenen Saison, 33 in der aktuellen Hinrunde). In 16 Heimspielen gab es nur eine Niederlage (39:9 Tore). Mehr als 50 Prozent der Spiele wurden ohne Gegentor absolviert. Die Mannschaft holte den Fair-Play-Preis in der Kreisliga A.

„Mit Trainer Axel Malchow kehrte der Erfolg zurück“, sagte Geschäftsführer Peter Hoffmann, der seit 49 Jahren im Amt ist und wie immer einen detaillierten Rückblick vortrug, treffend. Viel Lob bekam Lukas Storms, der den Geschäftsführer unterstützt und für den topaktuellen Internetauftritt zuständig ist.

„Seit 2008 haben wir kein Nierspokalspiel mehr verloren“, unterstrich Thomas Portz die Dominanz der Kuckumer in diesem Wettbewerb. 18 Mal auf dem Feld und sieben Mal in der Halle wurde der Cup geholt.

Der Stadtmeistertitel in der Halle und der erstmalige Triumph beim Lewis-Holtby-Cup rundeten das Topergebnis ab. Seit zweieinhalb Jahren, so Portz, ist die zweite Mannschaft in der Kreisliga C zu Hause ungeschlagen. „Und das ohne Training“, sagte der Vorsitzende, der auch für das Team verantwortlich ist.

Was die Kuckumer auszeichnet, ist der große Zusammenhalt. „Alle Spieler haben bereits für die neue Saison zugesagt“, freute sich Portz. Auch Trainer Axel Malchow bleibt. In der Rückrunde wird die erste Mannschaft voraussichtlich alle Heimspiele freitags (19.30 Uhr) austragen.

Gesucht wird beim SV ein neuer Stadionsprecher, nachdem Manfred Kurth aufgehört hat. „Geärgert“ hat sich Thomas Portz über einige Aussagen bei der Spruchkammersitzung nach dem Spiel in Schafhausen, über den stärker auftretenden Vandalismus am Sportplatz und über die nur unzureichende Platzpflege durch die Stadt.

Der SV Niersquelle hat drei neue Ehrenmitglieder. In der Versammlung erhielten Heinz Wolf (seit 68 Jahren Mitglied) und Heinz-Peter Jansen (seit 66 Jahren im Verein) die Urkunden. Nachgereicht wird die Urkunde Karl Hilgers (seit 69 Jahren Mitglied).

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