SV Niersquelle Kuckum: Kader soll zusammengehalten werden

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Erkelenz-Kuckum. „Der Vorstand ist ein starkes Team, das in vier Jahren einiges bewegt hat“, zog Thomas Portz, Vorsitzender des SV Niersquelle Kuckum, bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal Bilanz. Portz bedankte sich auch bei allen, die sich für den Verein engagieren.

Die sportliche Situation der ersten Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A beschrieb der Vorsitzende mit einer „Berg- und Talfahrt, die manchmal schlaflose Nächte bereitet hat“. Trainer Fatih Süngü war nach acht sehr erfolgreichen Jahren zum Ende der vergangenen Saison gebührend verabschiedet worden. Nachfolger Damir Knezovic musste am sechsten Spieltag wieder gehen. Fachlich und von der Trainingsgestaltung her gab es keine Kritik. „Der Draht zur Mannschaft und die Erfolge fehlten“, so Geschäftsführer Peter Hoffmann.

Thomas Portz und Co-Trainer Christian Schmitz übernahmen und erreichten mit dem Team vier Siege und zwei Niederlagen. Über die Niederlagen hatte sich Portz „sehr geärgert“. Seit November ist der erfahrene Axel Malchow Trainer. „Von der Spielfreude und der Einstellung her ist eine Verbesserung zu erkennen“, sagte Hoffmann, der den dritten Tabellenplatz nach dem ersten Saisonteil so kommentierte: „Wo ständen wir, wenn wie von Anfang an so gespielt hätten.“

Die zweite Mannschaft belegt ebenfalls Platz 3 – in der Gruppe 1 der Kreisliga C. Im Fair-Play-Cup der vergangenen Saison war sie ganz vorne.

Oberste Priorität hat für den Vorsitzenden, den derzeitigen Kader der ersten Mannschaft über die Saison hinaus zusammenzuhalten. „Ich habe selten ein so gutes Miteinander erlebt“, lobte er.

Die Kuckumer hatten zum 17. Mal den Nierspokal auf dem Feld und zum sechsten Mal in Folge in der Halle gewonnen. „Mehr als erfolgreich“ war das Veranstaltungswochenende mit den Hallenturnieren am 20. und 21. Dezember verlaufen. Beim Oktoberfest übernahm der Verein wieder die Verlosung, die Weihnachtsfeier wurde zu einer „überwältigenden Party“. Viel Applaus gab es für Schatzmeister Johannes Borgs, der bestens gewirtschaftet hatte.

In Sachen Umsiedlung sieht Thomas Portz eine wichtige Voraussetzung als gegeben an: „Die Sportanlage und die Schützenfestwiese grenzen an den neuen Ort an.“ Der SV Niersquelle will in nächster Zeit selbst ein Konzept erarbeiten. Ziel sei auch ein großes Vereinsheim am neuen Platz.

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