Strukturwandel nur gemeinsam möglich

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Im List-Zentrum und im Siemens-Prüfzentrum für Schienenfahrzeuge in Wildenrath begrüßte Landrat Stephan Pusch die Teilnehmer am Behördenleitertreffen, darunter auch Regierungspräsidentin Gisela Walsken. Foto: uh

Kreis Heinsberg. An ungewohnter Stelle begrüßte Landrat Stephan Pusch rund 30 Leiter von Behörden, die im ständigen dienstlichen Kontakt zum Kreis Heinsberg stehen, zum traditionellen Behördenleitertreffen. Zu Beginn der Veranstaltung, die nicht wie gewohnt im großen Sitzungssaal des Kreishauses stattfand, sondern im List-Zentrum und im Siemens-Prüfzentrum für Schienenfahrzeuge in Wegberg-Wildenrath, konnte Pusch auch Regierungspräsidentin Gisela Walsken begrüßen, die erstmals an diesem traditionellen Treffen teilnahm.

Der Landrat informierte die Leiter der verschiedenen Behörden von Agentur für Arbeit bis Zoll, von der Bundeswehr bis zur Justiz über Neues und Erwähnenswertes aus dem Kreis Heinsberg. Er nahm die anstehende Besichtigung des Siemens-Prüfzentrums für Schienenfahrzeuge zum Anlass, auf Aspekte des Strukturwandels in den letzten zwei Jahrzehnten einzugehen. Einen Schwerpunkt legte er dabei auf die Infrastruktur.

Er wies auf die B 56 n hin, deren letzter Bauabschnitt in Angriff genommen worden ist, und die EK 5 die in diesem Jahr für den Verkehr freigegeben worden war. Auch die Reaktivierung der Schienenstrecke Heinsberg-Lindern wurde thematisiert.

Pusch sah bei den vielen Projekten in Sachen Strukturwandel auch die Bedeutung eines konstruktiven Miteinanders der Behörden: „Gerade bei diesen strukturellen Aufgabenstellungen ist auch die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden sehr wichtig. An dieser Stelle darf ich all diesen Behörden danken, die daran mitgewirkt haben, dass diese Projekte in die Tat umgesetzt werden konnten. Somit sind wir auch wieder am Ausgangspunkt, nämlich der Frage, wie wichtig persönliche Kontakte unter Behördenleiterinnen und –leitern sind. Die Erfahrung lehrt: Sie sind es.“

In diesem Sinne begaben sich die Behördenleiter zum Siemens-Prüfzentrum, das unter Leitung von Robert-Andre Grootings von der Firma Siemens, eingehend besichtigt wurde. Grootings hatte zuvor in einer umfangreichen Präsentation die Aufgaben des Prüfzentrums erläutert.

Wie üblich wurde das Treffen von den Behördenvertretern gerne genutzt, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende in weiteren Gesprächen zu vertiefen.

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