Hückelhoven - Street-Food-Festival: Gaumenfreuden von Heuschrecke bis Hot Dog

Street-Food-Festival: Gaumenfreuden von Heuschrecke bis Hot Dog

Von: koe
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Das war lecker: Diese jungen Besucher sehen satt und zufrieden aus. Das Street-Food-Festival hat auch ihren Geschmack getroffen. Fotos (4): koe Foto: koe
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Während Mutige Ungewöhnliches aus der Insektenküche probieren, ...
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... testet Susanne Beaumart lieber klassische Hot Dogs...
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... und Christina kreative Kartoffelspieße. Für jeden ist etwas dabei.

Hückelhoven. Es durfte geschlemmt werden, auf dem zweiten Street-Food-Festival rund um das Rathaus. Susanne und Manfred Beaumart hatten sich in Kooperation mit der Stadtmarketing Hückelhoven GmbH einiges einfallen lassen, um auch das zweite Street-Food-Festival zu einem tollen Event werden zu lassen.

Etwa 50 Food-Trucks hatten Aufstellung genommen und das Angebot war riesig. „Heuschrecken, Würmer oder Grillen gefällig?“– prangte es in großen Lettern von einem der Stände. Ein Insektenkoch hatte Station in Hückelhoven gemacht und wurde natürlich von Interessenten belagert, unter ihnen ein Fernsehteam.

Wie meinte Susanne vom Veranstalter-Ehepaar so treffend: „Insekten als Speise, das ist bei der Überbevölkerung in der Welt die Zukunft.“ Und es gab genug Mutige, die das „Neue“ ganz einfach probierten.

Aber wer es weniger exotisch mochte, der kam mit der Currywurst auch auf seine Kosten. Es gab eine Menge von Köstlichkeiten und man konnte gar nicht alles probieren, die Spezialitäten aus Indien, Jamaika, Spanien, Italien, Holland, Ungarn, USA oder Deutschland.

Eines wurde deutlich, was in Asien oder den USA seit geraumer Zeit zum täglichen Straßenbild gehört, der Verzehr von frischen Speisen als Zwischenmahlzeit, verkauft von einem fahrbaren Untersatz aus, hat auch in unseren Breiten Einzug gehalten.

Und die fahrbaren Untersätze entbehrten sicherlich nicht einer gewissen Originalität. So wie der Food-Truck der Schwestern aus Straelen, in dem leckere Burger und Salate serviert wurden. Der umgebaute, gelbe Schulbus war ein echter Hingucker.

Spezialitäten gab es massenhaft, spanische Churros ebenso wie kölsche Steaks, Lamm und Fisch ebenso wie Spanferkel, Burger oder Spätzle und Maultaschen. Wildschwein Steak und Wildschwein Bratwurst wechselten sich mit Tacos und Garnelen ab. Veggie-Burger und Beef fanden ebenso ihre Fans wie die Grillhaxe oder Rippchen.

Italienische Spezialitäten fanden ihre Abnehmer wie holländische Poffertjes. Die indische Küche war ebenso vertreten wie indonesisches Fingerfood. Mexikanische Spezialitäten waren begehrt und aus der Bergischen Feldküche wurden Hot Dogs, Suppen und Folienkartoffeln angeboten.

Apropos Kartoffel: Christina war begeistert von ihrem „Kartoffel-Twister“ und bediente sich nach dem Verzehr des Cocktailservices. Kaffeespezialitäten und feinste US-Backwaren waren so recht nach dem Geschmack der Kaffeefreunde und überhaupt, wer seinen Hunger auf dem Street-Festival nicht stillen konnte, der hatte irgendetwas falsch gemacht.

Nach so viel Essen und Trinken gab es auch noch an allen Tagen des Festivals Live-Musik. In einem extra hierfür gebauten Zelt gab es Live-Konzerte non-stop. Und noch ein anderes Highlight lockte die Besucher: Speziell umgebaute Autos aus den 1920er bis 1940er Jahren luden zum Fahren ein.

Im Mittelpunkt stand allerdings die Genuss- und Probiermeile. Und da waren auch noch die Früchte mit Schoko überzogen oder die Flammkuchen aus dem Holzofen. Für jeden Geschmack war etwas dabei und so entwickelte sich auch das zweite Hückelhovener Street-Food-Festival zu einem tollen Erfolg.

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