Stoff- und Tuchmarkt: „Selbermachen ist wieder aktuell“

Von: koe
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Beim Tuchmarkt in Hückelhoven: Eva (r.) und Simone (l.) präsentierten mit Organisator Frank Körner einen bunten Biostoff. Foto: Koenigs

Hückelhoven. „Das Publikum wird immer jünger, und Selbermachen ist wieder aktuell“, erklärte Frank Körner als Cheforganisator des achten Stoff- und Tuchmarktes rund um das Hückelhovener Rathaus am Samstag. Etwa 100 Stände waren von den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern zu entdecken.

Es war wie in den Vorjahren ein Paradies für Selbermacher, wobei das Teilnehmerfeld jeweils zur Hälfte aus deutschen und niederländischen Ausstellern bestand. Gestaltet wurde die Veranstaltung von der Expo Event Marketing GmbH aus Essen in Zusammenarbeit mit der Stadtmarketing Hückelhoven GmbH.

Der günstigste Stoff wurde für sieben Euro pro Meter angeboten, der teuerste für 65 Euro. Naturstoffe für Damenoberbekleidung und für Kinder waren Trumpf, und hundertprozentige Biostoffe beherrschten die Szene. Motive und Muster waren bunt, unzählige Stoffe und Tuche türmten sich auf den Ausstellungsflächen. Natürlich waren auch Kurzwarenstände vertreten mit dem kompletten Zubehör wie Garne und Knöpfe, damit zu Hause sofort zur Tat geschritten werden konnte. Es gab ebenfalls Schnittmuster in verschiedenen Größen. Und wer Auskünfte über die einzelnen Stoffe erhalten wollte, wurde selbstverständlich entsprechend bedient. Sogar Nähmaschinen konnten bewundert werden. Für wen die momentane Anschaffung nicht vorgesehen war, der konnte sein Glück bei einer Verlosung versuchen: Der erste Preis war eine wertvolle, neue Nähmaschine.

Die Fantasie der Besucherinnen und Besucher wurde angeregt, ob sie nun eine Jacke, ein Kleid oder einen Schal erstellen wollten. Der Stoff dafür lag schon bereit. Ebenso für die Innenraumgestaltung in den eigenen vier Wänden hatte der Stoff- und Tuchmarkt alles parat. Das Sortiment war einfach riesig, und das Durchstöbern des Angebotes lohnte sich allemal. Insbesondere im positiven Sinne „nähverrückte“ Frauen schlenderten an den Ständen vorbei, begutachteten die Qualität der angepriesenen Textilien und fühlten sich sichtlich wohl. Da waren sie in ihrem Element, woran auch die ungünstige Witterung nichts ändern konnte.

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