Stimmung bis zum Siedepunkt bei der Galasitzung

Von: gp
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Klinkum
Ihren ersten großen Auftritt der Session hatten Prinz Emil I. und Prinzessin Jule I., das Kinderprinzenpaar der KG Sonn Männ. Foto: gp

Klinkum. Op d’r Klenkem sind es solche Kerle. Eben „Sonn Männ“, die es alljährlich verstehen, zünftig Karneval zu feiern und somit zum Erhalt des Brauchtums beizutragen. Unter der Regie der gleichnamigen KG schlugen auch während der diesjährigen Galasitzung die Wellen wieder hoch.

Gewandet im schmucken Blau und Weiß, den Schlachtruf „Klenkem – Sonn Männ“ erschallen lassend, zogen Elferrat und Gefolge, unterstützt vom rhythmischen Klatschen der zahlreichen Gäste, in die vollbesetze Klinkumer Narrenhalle ein. Wortgewand, ausgestattet mit rheinischem Humor, begrüßte Sitzungspräsident Franz Gerd „Zauni“ Zaunbrecher das närrische Publikum.

Gleichzeitig gab Zaunbrecher sogleich die Bühne frei für die Lokalmatadoren von „Solala“, dem ersten Höhepunkt des Abends. Auch diesmal erwiesen sich die Bandmitglieder als echte Vollblut-Musiker. Nach nur wenigen Melodien war bereits das Eis gebrochen. Solala rockte die karnevalistische Bühne und versetzte das Publikum im Handumdrehen in allerbeste Feierlaune.

Ehe mit Prinz Emil I. und ihrer Lieblichkeit Jule I. das aktuelle Klinkumer Kinder-Prinzenpaar dem Publikum die Ehre erwies, war es Oberschwester Helga, die mit viel Witz und Humor aus ihrem täglichen Berufsleben plauderte. Auch sie wurde für ihren humorvollen Vortrag von den närrischen Gästen mit kräftigem Applaus bedacht.

Den Sessionsorden der Klinkumer KG, den Sitzungspräsident Zaunbrecher anschließend überreichte, hatte sich die Karnevalistin aus Nettetal redlich verdient. Auch die jungen Mitglieder der Prinzengarde, Klinkums karnevalistischer Nachwuchs, erbrachten unter dem Jubel des Publikums den Nachweis ihres tänzerischen Könnens. Als äußeres Zeichen des Dankes wurden auch sie mit dem Sessionsorden der KG dekoriert.

Gerne war auch eine Abordnung der benachbarten Wegberger KG Flöck op der Einladung gefolgt, sich mit dem amtierenden Dreigestirn und dem weiteren Anhang in Klinkum zu präsentieren. Wegbergs Prinz Thorsten I. rief das närrische Klinkumer Volk auf, sich am Rosenmontag zum diesjährigen Zug in der Stadt am ehemaligen Grenzlandring einzufinden, um gemeinsam Karneval zu feiern.

Fortsetzung fand das abendliche Programm mit dem Gastspiel der beiden Lausbuben. Auch sie heizten dem Publikum mit ihren lustigen und teils markigen Sprüchen mächtig ein. Schließlich bedankte sich Präsident „Zauni“ bei allen Sponsoren des Klinkumer Karnevals. „Wir schätzten uns glücklich, in ihnen alljährlich Gönner zu finden, die nicht nur das Brauchtum lieben, sondern unsere Gesellschaft ebenfalls tatkräftig unterstützen“, bedankte sich Zaunbrecher als Vorsitzender der Klinkumer KG Sonn Männ bei den anwesenden Sponsoren.

Zur vorgerückten Stunde waren es die mittlere und große Garde, die während ihrer Darbietungen noch einmal so richtig ihre Beine fliegen ließen. Auch Peter Kerscher mit seiner Kuh Dolly befand sich mit dem Publikum auf einer Wellenlänge. Auch ihnen gelang es schnell, die Herzen der Gäste im Sturm zu erobern. Zu guter Letzt schlug die Stunde der Klinkumer Stimmungsband „De Klötschköpp“. Sie war es, die während eines großartigen Finales die Stimmung an diesem unvergesslichen Abend noch einmal zum Sieden brachte.

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