Wegberg - Steven Liquid: Viertes Album soll nicht das letzte sein

Steven Liquid: Viertes Album soll nicht das letzte sein

Von: Leandra Kubiak
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In seinem Keller hat sich Christoph Römer ein eigenes kleines Studio eingerichtet. Foto: Leandra Kubiak

Wegberg. Als „Chill Out“ und „Downtempo“ kann man die Musikrichtung beschreiben, die Christoph Römer unter dem Künstlernamen Steven Liquid produziert. Sein eigenes Label „Ultimate House Records“ hat der 32-Jährige schon vor einigen Jahren gegründet. Im April ist jetzt sein viertes Album „Tranquility“ erschienen.

Die ersten „Gehversuche“, wie Römer es selbst nennt, hat er als DJ und Produzent schon vor mehr als zehn Jahren gemacht. 2001 hat er angefangen, erste Musik selbst zu produzieren, 2003 folgten die ersten Versuche, als DJ Musik aufzulegen. Die Klänge waren von Anfang an elektronisch, der Musikstil hat sich jedoch über die Jahre geändert. „Damals war es eher Trance“, sagt Römer. Partymusik, zu der man auch tanzen konnte. Heute ist seine Musik ruhig und entspannt. Für ihn ist sie ein Gegenpol zum oftmals stressigen Alltag. „Es sind Songs zum Abschalten“, beschreibt es Römer.

Ein paar Jahre lang hatte der gebürtige Stolberger sogar eine eigene Partyreihe in Aachen, im damaligen Club „New Water“, auf der er gemeinsam mit anderen Künstlern Musik aufgelegt hat. Auch im Ausland legte Römer in dieser Zeit Musik auf und seine Lieder wurden bei „elektronischen“ Sendern im Radio gespielt.

„Zu clubmäßiger Musik habe ich inzwischen eher den Bezug verloren“, sagt Römer, der heute mit seiner Frau in Wegberg lebt. Und auch das DJ-Dasein sei in den letzten Jahren eingeschlafen. Der Vater einer 15 Monate alten Tochter arbeitet als Maler und Lackierer und hat auch so alle Hände voll zu tun – die Musik ist für ihn ein ausgedehntes Hobby.

Aufhören will er damit trotzdem nicht. „Es gibt Phasen, da sitze ich mehrmals in der Woche dran, es gibt aber auch Zeiten, da ist es wieder weniger“, sagt er. Wenn er in seinem hauseigenen Studio sitzt, lasse er die Musik einfach entstehen. Den Umgang mit dem Programm, mit dem er seine Musik abmischt, hat er sich selbst beigebracht.

Mit der Arbeit am aktuellen Album hat Römer vor rund einem Jahr begonnen. Damals hatte er das klare Ziel vor Augen: Das Album sollte im Laufe des Jahres fertig werden. Mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden.

13 Titel sind auf dem Album zu hören, einige davon mit Gesang. Die Klänge sind nicht rein elektronisch, auch „echte“ Instrumente kamen zum Einsatz. Nachdem er als Steven Liquid bereits drei Alben veröffentlicht hat, die es nur in digitaler Form gab, ist „Tranquility“ nun das erste Album, dass man auch als CD erhalten kann.

Für das Album hat Christoph Römer auch seine Frau Kira Römer, die als „Kira B.M.J.“ singt, mit ins Boot geholt. Auf zwei Stücken ist sie zu hören.

Sein letztes Album wird „Tranquility“ nicht gewesen sein, da ist sich Christoph Römer sicher. Er arbeitet bereits an neuen Projekten.

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